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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
Entstehung
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VII. Kapitel.

Tättowierung.

Das Studium clor Tättowierungon, das nach den vorzüglichenArbeiten eines Severi, Lacassagne und Lucchini ganz undgar abgeschlossen erschien, führt doch noch jährlich su neuen undhöchst merkwürdigen Entdeckungen.

1. Männer. Gurrieri und Moraglia (Note stä iätu-aggio osceno nei delinquenii; Arcli. psich., XIII, Heft II III) zeigenuns, wie weit die Obscönität in den Tättowierungen der geborenenVerbrecher geht; sie berichten über einen Menschen, der unter poli-zeilicher Überwachung stand und in 8. Maria Nuova zu Florenzan tertiärer Syphilis starb. Dieser hatte auf der Magengegend einnacktes Weib, das sich mit dem Körper nach vorwärts beugte. Dieeine Hand hielt sie an die Scham, in der anderen hatte sie eineKanne, aus der sie "Wasser in ein am Boden stehendes Becken goss.Hinter ihr stand, ebenfalls ganz nackt und mit enormem erigiertenPenis, ein Mann, eben im Begriff, sie sodomitisch zu gebrauchen.Darunter sind die Worte eintättowiert: Ol Quanto e hello 11 culocli Carolina (0, wie schön ist Karolinens Hinterteil!).

Dasselbe Individuum trug noch eine andere Tättowierung anseinem Körper; sie stellte ein Weib mit sehr grossen Hängebrüstenund mit aufgelöstem Haar vor, die in der Hand eine Art von Kreistrug, der auf einem zweiten grösseren ruhte.

R. L., ein Venetianer, 50 Jahre alt, Sohn eines apoplektischenVaters. 1.57 m hoch und 64 Kilo schwer, hat ziemlich missgebildeteHenkelohren, schwarzes spärliches Haar, schwarze sehr spärlicheKörper- (Scham-) Haare und normale Genitalien. Er war schon