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Männer. Frauen.
1876 40
°/o 26
%
1877 39
23
»
1878 45
24
>>
Die für Deutschland gewonnenen Resultate (Starke) weichen
davon etwas ah. "Während im Jahn
3 1869 die Zahl der Rückfälligen
im weiblichen Geschlecht noch geringer war ah
i im männlichen, ver-
mehrte sie sich doch von Jahr zu
Jahr und
kommt zum Teil der
männlichen Rückfälligen gleich. Wir haben hier:
Männer.
Frauen. (
Gesamtzahl.
1869 71,44
64,98
—
1870 74,00
74,22
—
1871 80,38
78,35
—
1872 77,29
74,16
76,74
1873 80,66
77,46
80,13
1874 77,98
77,16
77,84
1875 79,03
84,26
79,85
1876 79,66
78,17
79,42
1877—78 78,47
76,76
78,25
1878—79 79,13
75,80
78,61
1879—80 77,13
75,19
76,84
1880—81 76,42
77,77
76,47
1881—82 78,76
78,86
78,87
Schlussfolgerungen. — Aus diesen Zahlen lässt sich folgendesschliessen:
1) Das weibliche Verbrecherkontingent ist 4 bis 5 mal nied-riger als das männliche. Schwere Verbrechen werden von der Frauin 16 mal geringerem Verhältnis (Italien) begangen. Dies gilt auch,beinahe in denselben Verhältnissen, für die anderen europäischenund die überseeischen Länder.
2) Das weibliche Verbrechertum erreicht im Vergleich mitdem männlichen (auf je 100 Männer) die höchsten Verhältnisziffernim vorgerückten Alter, weniger hohe im jugendlichen, die niedrigstenim mittleren Alter. Betrachtet man die weibliche Delinquenz ge-sondert und ohne sie mit der männlichen zu vergleichen, so findetman, dass im vorgerückteren Alter verhältnismässig die meistenDelikte in die Kategorie der schweren, weniger in die der leichtenVerbrechen fallen. 1 ) Bei beiden Geschlechtern ist die Verhältnis-ziffer für die im jugendlichen Alter begangenen Verbrechen relativeine sehr hohe.
J ) Nach Mayr fällt der Gipfelpunkt der Delinquenz beim Mann zwischendas 18. und 21., beim Weibe zwischen das 30. und 40. Jahr.