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der menschlichen Anatomie entspricht. Dies ist / derjenige Teil,welcher den höchsten morphologischen Wert besitzt; er ist beiallen Säugern vorhanden, während die anderen Segmente des so-genannten Änthelix des Menschen sich nur bei Primaten finden;
b) Crista anthelicis inferior, die dem unteren Teil desAnthelix entspricht: sie zeigt die Gestalt einer erhabenen Leiste,die sich von Antitragus 8—10 mm weit nach oben zieht. Ihremmorphologischen Werte nach rangiert sie gleich nach der vorge-nannten;
c) Plica anthelicis, die dem oberen Teil des Anthelixkörpersund dem crus superius anthelicis der menschlichen Anatomie ent-spricht.
Crus inferius anthelicis. — Auch in der normalen Ohr-muschel unterscheidet sich das crus inferius vom übrigen Teil desAnthelix, da es eine bedeutend schärfer markierte Erhöhung zeigt.
Eine ziemlich häufige, auch von Binder ausgeführte Ano-malie bestellt darin, dass das crus inferius eine unabhängige, nochnicht mit dem übrigen Teil des Anthelix verschmolzene Formationdarstellt, es lehnt sich gewissermassen seitlich an die um dieConcha gebogene plica anthelicis an. Diese Bildung findet sichnormal bei den Hundsaffen.
Manchmal ist in der menschlichen Ohrmuschel vom Anthelixnur das crus inferius vertreten; der Körper und. das crus superiussind kaum angedeutet oder fehlen ganz.
Plica anthelicis. — Die von Schwalbe gemachte Unter-suchung zwischen crista inferior und plica im menschlichen Anthelixstützend, hat Gradenigo bemerkt, dass nicht selten, besonders beimweiblichen Geschlecht, diese beiden Portionen nicht mit einanderverschmolzen sind, sondern durch eine oberflächliche, schief vonhinten oben nach unten vorn verlaufende Furche getrennt werden,durch welche die Fossa skapho'idea mit der Höhlung der Conchain Kommunikation tritt.
Vorspringen des Anthelix (Wildermuthschcs Ohr, I Gestaltnach Binder).
Eine ziemlich häutig vorkommende Anomalie ist die, dass derKörper des Anthelix mit seinem mittleren Teil weiter vorragt alsder Helix selber, so dass Helix und Anthelix, wenn man die Ohr-muschel von hinten, im Profil, betrachtet, nicht, wie es normaler-weise sein sollte, in derselben Ebene liegen, sondern letzererhöher erscheint als ersterer. Dieses stärkere Vorspringen desAnthelix verbindet sich oft mit geringer Ausbildung oder gänz-lichem Fehlen der absteigenden Portion des Helix.
Gradenigo fand diese Anomalie besonders oft beim weib-lichen Geschlecht; sie würde demnach also gleichsam ein Gegen-