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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
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des vierten Typus, "wenn sie in Verbindung mit anderen Anomalienauftreten, worunter das Henkelohr die häufigste.

Anomalien der einzelnen Teile der Ohrmuschel. Transversaleund absteigende Portion des Helix. Hehlender oder nicht umge-schlagener Helix. Die Umschlagung (Einrollung) des Helix endigtnormalerweise auf der Höhe des Antitragus, bevor er ins Ohr-läppchen übergeht; manchmal auch zienilich höher. Der Helixkann in seinem ganzen absteigenden Teil und an der hinterenHälfte der transversalen Portion fehlen, was mit der Schwalbeschenplica auris übereinstimmt.

Die statistischen Aufstellungen Gradenigos ergeben voll-ständiges Fehlen des Helix: für die Männer bei 0.8 % der Nor-malen. 3.8 °/ 0 der Wahnsinnigen und 4 °/ 0 der Verbrecher; für dieWeiber bei 7,3 % der Normalen. 8 °/ 0 der Wahnsinnigen-und 9,7 °/ 0der Verbrechei'inncn.

Väli giebt folgende Zahlen für das partielle Fehlen desHelix:

Männer "Weiber

Normale Wahnsinnige Idioten Normale Wahnsinnige Idiotinnen

3,2 9,7 8,6 6 2 6,5 9,1

Bandförmiger Helix. Statt in Gestalt einer hervorragendenLeiste erscheint der Helix, bald nur in einem kleinen Teil seinesVerlaufs (der gewöhnlich dem hinteren oberen Rand entspricht),bald in seiner Ausdehnung (was sehr selten) bandartig abgeflacht.

Wenn sich der bandförmige Helix in der hinteren oberer]Region befindet, so ist er oft mit der vorderen Fläche der Ohr-muschel, das heisst mit dem Boden des Anfangsstractus der fossascaphöidea und dem crus superius anthelicis verwachsen.

Abgesehen von den Fällen, wo die genannte bandförmigeBildung des Helix kaum und nur auf einer sehr kleinen Streckeangedeutet ist (welche Fälle ich nicht für normal halte), konstatierteGradenigo folgende Prozentsätze:

Männer Weiber

Verbreche-rinnen

Normale Irre Verbrecher Normale Irre

3% 3% 4% 2,6°/ 0 3°/ 0

Väli hat analoge, nur etwas höhere Zahlen:

Männer Weiber

Normale Irre Normale Irre

4,4 6,9 3,6 7,5