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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
Entstehung
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Spezies der Säuger beobachtet, kommt es in dieser Periode ausser-dem zu einer wirklichen epithelialen Verwachsung der vorderenFläche des Helix io'ideus mit dem freien Rand des Helix mandi-bularis. Diese Verschmelzung schreitet von oben nach unten vor.vervollständigt sich rasch und bleibt beinahe, bis der Helix io'ideussich von neuem rückwärts gestreckt hat.

"Wenn die Rückwärtsstreckung des Helix io'ideus gar nichterfolgt, so zeigen sich eigentümliche Missbildungen der Ohrmuschel,die von Lannelongue, Stetter u. a. beschrieben wurden; wenndie Rückwärtsstreckung nur unvollständig erfolgt, so haben wir dasHenkelöhr, das Gardenigo in folgenden Verhältnissen fand:

Männer Weiber

Normale Wahnsinnige Verbrecher Kormale Wahnsinnige

Verbreche-rinnen

11,1% 20% 25,2 % 3,1% 4,2% 5,3 %

Höhere Prozensätze fand Väli:

Männer Weiber

Normale Wahnsinnige Normale Wahnsinnige

1(5,8 36,5 10,4 23,8

Seinen Beobachtungen zufolge ist auch das Alter für die Zahlder Henkeloliren von Bedeutung; bei 500 normalen Knaben zwischen5 und 15 Jahren stieg der Prozentsatz der Henkelohren im Mittelauf '25 %. Rohrer erklärt diese Erscheinung daraus, dass derAbstand der Ohrmuschel von der Seitenfläche des Kopfes sich mitdem Zunehmen des Processus masto'ideus verringere, welchletzerer bekanntlich bei den Kindern noch wenig entwickelt ist.

Anomalien in den Dimensionen. Nach Binder lassensich besonders vier normale Typen der Ohrmuschel unterscheiden:der erste Typus, der die am häufigsten vorkommende Form bildet,ist ein längliches Oval; der zweite Typus wird durch die über-mässige Prävalenz des Longitudinaldurchmessers (wahre Höhe)über den Transversaldurchmesser (ivahre Länge) charakterisiert;nach Binder soll sich dieser Typus speciell bei den Brachycephalenfinden und, nach den Beobachtungen Grad enigos, hauptsächlichbei den Frauen vorkommen; der dritte bei Aveitem seltenereTypus ist der, bei welchem der Transversaldurchmesser besondersausgebildet erscheint; beim vierten Typus ist 'die obere Partie desOhres bedeutend breiter als die untere (dreieckiges Ohr). Dievier genannten Typen müssen als physiologisch betrachtet werden:als abnorm erscheinen ausserordentlich lange Ohren und diejenigen