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senesiscken Weib, bei ihm tritt der basiotiscbe Knochen, der inzwei Portionen, eine hintere und eine vordere zerlegt ist, gleich-zeitig mit dem medianen Hintei'hauptgrübchen auf, — und der drittevon einem antiken Peruaner.
9. Zähne. — Dr. Windle (Anatomischer Anzeiger, 1887,N. 1), berichtet über einen Höcker, der wie ein fünfter Kauhügelan der Zungenseite des ersten oberen Backenzahnes entspringt,ohne die volle Höhe der Corona zu erreichen, und der im Jahre1882 von Oarabelli unter dem Namen tubercolo anomalo be-schrieben worden. Er findet sich öfter bei den Vierhändern undbedeutet im Gebiss der Zweihänder einen atavistisclien Rückschlag.
Zuckerkandl (Anatomie der Mundhöhle mit bes. Berück-sichtigung der Zähne, Wien 1891) behauptet, dass gleich demWeisheitszahn auch der seitliche obere Schneidezahn sich auf demWege phylogenetischer Atrophie befinde
Hinsichtlich der Backenzähne glaubt er, dass mehr als ihreGrösse die Zahl der Kauhügel zu berücksichtigen sei.
Bei den europäischen Rassen würden die oberen Backenzähne3, 3, 3, und die unteren 5, 4, 4 solcher aufzuweisen haben,während die niederen Rassen den Typus 4, 4, 4 und 5, 5, 5 er-reichen würden, den wir beim Orang, beim Gorilla und beim Hylo-bates finden. Ausserdem wäre tiefe Furchung, welche die Kauhügelauch nach der äusseren Seite der Corona hin scharf von einanderscheidet, ein an den Affentypus erinnerndes Zeichen. Jeder, dermit Aufmerksamkeit das starke Gebiss eines Gorilla betrachtet hat,wird sich erinnern, dass die fünf Kauhügel seiner Backenzähne sounabhängig von einander dastehen, dass sie beinahe den Fasces derLiktoren gleichen.
Dass überzählige Zähne (Polydontie Virchows), wo etwaigePersistenz eines Milchzahnes ausgeschlossen ist, sich nicht andersals durch Atavismus erklären lassen, darüber sind alle Autoreneinig, und sehr oft erinnern solche überzähligen Zähne durch ihreleicht konische Form an den Homodontismus der niederen Verte-braten (Ann. di nevr. neue Serie, IX, Heft V —VI, 1891).
10- Gehirn. Dr. G. Valenti ist in seinem Contributo allostudio delle scissure cerebrali (Beitrag zum Studium der Gehirn-furchen) (Atti della Societä Toscana di scienze naturali, residentein Pisa, Bd. XI; Arch. di psich. XL S. 564 u. 565) nach eingehen-der und sorgfältiger Untersuchung von 160 Menschengehirnen imVergleich mit zahlreichen Affenhirnen und nicht minder zahlreicherHirne niedrigerer Tiere, zu Schlüssen gekommen, welche die atavi-stischen Züge des Menschenhirns zu beleuchten geeignet sind.
Nach diesen Vergleichen glaubt er folgende Charakterzüge beim