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Die Glabella ist bei 60 °/ 0 hervorragend, bei 40 °/ 0 flachoder eingedrückt. Das Inion ist in 34 % sehr klein abgeplattet,oder fehlt.
Von den foramina jugularia ist in 82 °/ 0 das rechte weiterals das linke, oft um das doppelte oder dreifache. Bei 8 °/ 0 istdas linke weiter als das rechte, in einem einzigen Fall doppelt so■weit. In 10 °/ 0 sind beide foramina von gleicher Weite. DerProcessus intrajugularis ist einigemale vorhanden, fehlt aber nochöfter; ist ersteres der Fall, so tritt er oft nur einseitig auf, beson-ders linksseitig.
Die foramina postcondylo'idea sind nur bei 54 °/ 0 beide amselben Schädel vorhanden; bai 14% fehlen beide; ihr Vorkommenund ihre Dimensionen scheinen mit der Weite der formina jugulariain Beziehung zu stehen. Wenn das foramen jugulare auf einer Seiteenger als gewöhnlich ist, so sind die formina postcondylo'idea aufderselben Seite weiter.
Die foramina parietalia fehlen beiderseitig bei 38 °/ 0 undsind beiderseitig nur bei 28 °/ 0 vorhanden.
Die epipterischen Knochen (bei 32 °/ 0 ) finden sich in einigenFällen im Verlauf der Parietosphenoidalnaht; in anderen trennensie das Paiietale völlig vom grossen Keilbeinflügel.
Der processus para-occipitalis war 66 °/ 0 breit und vorspringend.
7. Oanalis cronio-pharyngeus — Dr. U. Bossi(11 canale cranio-faringeo e la fossetta faringea; Monitore zoologicoitaliano, Jahrg. II, N. 6) fand unter 3712 Schädeln, wovon 2911Europäern und 801 Nichteuropäern angehörten, den canalis cranio-pharyngeus an 9 Schädeln (0,24 °/ 0 ): von diesen letzteren entfallen7 auf Europäer (davon einer auf eine Wahnsinnige), einer gehörteinem ausgewachsenen Papua und einer einem Samojeden an. Fernerwurde das Pharynxgrübchen bei 1,48 °/ 0 gefunden. Der genannteAutor hat indessen, im Gegensatz zu Grub er bemerkt, dass dieHäufigkeit des letzteren nach den Bässen variiert, und während essich bei den Europäern nur in 1,13 °/ 0 der untersuchten Fällefindet, tritt es bei JNichteuropäern bei 3,87 °/ 0 (Papuas 4,16, Asiaten4,40 °/ 0 ) auf. An einem weiblichen Etruskerschädel war das Pha-rynxgrübchen doppelt.
8. Basioticus. — Bossi beschreibt ferner (Alcune osser-vazioni di basiotico o preuasioccijritale; Archivio per Vantropologiae l'etnografta, Bd. XXI, Heft II, 1891) drei Fälle von basiotischenKnochen, die in einer Beihe von 3712 verschiedenen Völkern undverschiedenen Zeitepochen angehörenden Schädeln (1 auf 1237) ge-funden wurden. Von den drei Schädeln, bei welchen die Anomalieangetroffen wurde, stammt der eine von einem männlichen Indi-viduum aus der Terra di Lavoro, der zweite von einem jungen