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Menschenhirn als atavistisch, und infolgedessen die Individuen, die sieaufzuweisen haben, als geistig minder entwickelt ansprechen zu müssen:
a) Vorwiegende Entwicklung der oberen Frontalwindung;
b) Die Anastomose, die manchmal zwischeu der oberen undmittleren Stirnwindung besteht, den Öulcus frontalis superior in derMitte überbrückend;
c) Geringe Entwicklung und einfacher Verlauf der unterenFrontalwindung, und besonders die Gleichmässigkeit der vorderenVerzweigung der sylvischen Spalte;
d) Kleinheit der unteren prärolarrdischen Furche und weiterAbstand ihrer unteren Extiemität von der Fossa Sylvii;
e) Über das normale Mass hinausschreitende Entwicklung desHinterhauptlappens;
f) Sehr schiefe Lage des Sulcus interparietalis, wodurch dieobere Parietalwindung in ihrem hinteren Verlauf reduciert erscheint;
g) Aussergewöhnliche Verlängerung nach hinten und oben deräusseren Verzweigung der Fossa Sylvii;
h) Mangelhafte Entwicklung des Gyrus angularis;
i) Einfache Anordnung der dreifachen Furchen des Parietal-und des Occipitallappcns;
k) Aussergewöhnliche Tiefe und Länge der Occipitalfurche(die der äusseren senkrechten Furche entspricht).
Dagegen bezeichnen folgende Merkmale eine höhere Entwick-lung der Gehirnstruktur und folglich höhere geistige Entwicklungbei den Individuen, die sie aufzuweisen haben:
a) Kleinheit der oberen Frontalwindung, und besonders, dasssie nur eine Wurzel haben;
b) Integrität des Sulcus frontalis superior;
c) Vorhandensein des Sulcus traversus in der mittleren Frontal-windung;
d) Der Sulcus präccntralis ist nur einfach;
e) Kornpliciertheit der dreifachen "Windungen im Lobus parie-talis, die besonders bei geistig sehr' hoch stehenden Männern oftin transversaler Richtung verlaufen;
f) Kleinheit des Lobus occipitalis, und besonders rnaugelhafteAusbildung des Sulcus occipitalis superior;
g) Das Auftreten anastomotischer Windungen zwischen deroberen und unteren Parietalwindung;
h) Stärkere Entwicklungen der äusseren Übergangswindungen.
So bilden die Untersuchungen Valentis, indem sie uns dies-seits der Grenzen von Wahnsinn und Verbrechen, sozusagen aufdem Felde der Normalität, auf den Znsammenhang zwischen demBau des Gehirns und der intellektuellen Potenz hinweisen, eine-