DEUTSCHE WÖRTER FÜR KRIEG. 527
in Heinrichs von Neustadt Apollonius ist das Wort häufiger,450. 821. 857. 887. 1769. 2131. 4093. 4170. 6436. 7418. 7985.8623. 8656. 8863. 9995. 10420. 11551. 11633. 12453. 14064.17125. 17179. 17379. 17577.17603. 17713. 17992. 18597. 19201.19456. 20537. 20588. Von denen, die es ganz abweisen, habe ichschon Hartmann und Gottfried angeführt: ich nenne noch Waltherund Freidank, Thomasin von Zerclar, Lichtenstein, Stricker,Konrad von Würzburg, Heinrich von Krolewitz, den Verfasserder Livländischen Reimchronik (der Heinrichs Landsmann könntegewesen sein), Ulrich vom Türlein, den Dichter Ludwigs vonThüringen, endlich noch Hugo von Trimberg, den Dichter vonMai und Beaflor und Hermann von Fritzlar. Sollte mir bei dengenannten etwas entgangen sein, so würde sich das Verhältnisnicht ändern. Merkenswerth ist Stricker, weil er in seinemKarl das Wort absichtlich in allen den Stellen übergeht, wo eres bei dem Pfaffen Konrad vor sich hatte: zwar Bl. 20 b kommtes vor, mit Roland 41, 26 übereinstimmend, demungeachtetkönnten die hier abweichenden Zeilen der anderen Handschrift,wo es gemieden ist, das Echte enthalten. Auch in der Über-schrift zu Cap. 5, Bl. 43" zeigt es sich, aber diese rührt nichtvon ihm und findet sich auch nicht in der anderen Handschrift.Nur erscheint es einmal in dem später gedichteten Daniel(Münchner Handschr. Bl. 106") und zwar im Reim 1 ). Wennich bei den lyrischen Dichtern das Wort nicht bemerkt habe, soscheint das von geringerem Gewicht, weil sie selten Gelegenheithatten, es anzuwenden: nur dass es Neidhart nicht thut, willich ausdrücklich sagen, weil er, wenn er seine Händel undSchlägereien mit den ungeschlachten Bauern besingt, wohl Ver-anlassung dazu gehabt hätte.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Volksepos. DasNibelungelied zeigt wigant in den alten Strophen nur einmal943, 4 und ausser dem Reim, wo es, wie wie, von den Hand-schriften Jh gemieden wird: einmal in der unechten Strophe62, 4, aber nur in BC und ebenfalls ausser dem Reim. Ein
') Stricker hat es aus Roland, denn der Daniel ist später gedichtet. AusRoland hat er walsträze, vgl. vorne das in meiner Abschrift des DresdenerCodex Angemerkte.]