4 ] 2 GLOSSAE CASSELLANAE.
häwün lauten, sappe bei Roquefort 2, p. 517 ist eine Axt mitlangem Stiel, wovon das heutige sappeur stammt. G" 6.thalamus kommt bei Ducange nicht in der Bedeutung von Ehe-bett vor. G b 6. mufflas bei Ducange muffla muffula, fran-zösisch moufle: vgl. Sprachschatz 2, S. 710. Sumerlaten 50 amuffula fustlinc * vergl. Nyerup symb. p. 296*. Es kann derSing, sein (zu D 16), aber auch der Plural: jenes ist wahr-scheinlicher, denn von hantscöh müsste der Plur. hantschöhälauten; zwar eine spätere im Sprachschatz 6, S. 419 angeführteGlosse zeigt die neutrale Form, aber es fragt sich ob sie richtigist * Glosse vatic. 8 anscö guanti*; vgl. zu G b 7. G" 7.
stupä, reichliche Beispiele von stuba bei Ducange: estuba beiRayn. 3, p. 233. Im Altdeutschen selten, doch in den Wies-bader Glossen S. 161, bei Helbling 15, 239. Berthold inWackernagels Lesebuch I, S. 662, 1. Heinzelein von KonstanzMinnelehre 2224 — 2225. Vgl. Sprachschatz 6, S. 615 undSchmeller 3, S. 605. ^Oberdeutsch Gudrun 1008, 3. Lichtenstein446, 19. Neidhart Ms. Hag. 3, 249">264 a . 266". 267 b . 275 a . 282 b .288". 292". 302". Benecke 45, 4. Tanhauser Ms. Hag. 2, 96 b .Hadlaub Ms. 2, 187 b . I94 a . 308 a . Ulrich v. Winterstetten Ms.Hag. 1, 141 b . Burghart v. Hohenvels Ms. Hag. 1, 201". 206".Liedersaal 1,247. 29 (Schweiz). Berthold 260.286. batstube Konr.v. Würzb. Ms. 2, 206 b . der von Stubenberc Lichtenst. 66, 17.stübelin Kolocz. 150, 193. ein stubenleben Lieders. 2, 706, 416.der saz in siner stuben sal Rüdiger der Hunthover Kolocz. 172,575. 165, 292. 323*. G b 7. wanz bei Rayn. 3, p. 421 ganguan, das heutige gant. In dem Leben des heil. Columbans(Acta ord. S. Bened. 2, 15) heisst es »tegumenta manuum,quae Galli wantos vocant«: aber auch in althochdeutschenGlossen (Sprachschatz 6, S. 419) wanti hantschuohä. Dasflexivische z = s, das hier angefügt ist, kann bei dem Sing,und Plur. stehen, wans und mufflas unterscheiden sich, indemjenes den anschliessenden Überzug der Hand bedeutet, dieses465 eine weite ermelartige Bedeckung des Armes, in welche man die41 Hände steckte, hantscöh dient hier für beide Begriffe. Im zwölftenund dreizehnten Jahrhundert erscheint mouwe stüche für die Um-hüllung; vgl. zuAthisS. 49. 50. [oben S. 268—271.] irhin, was