380 EXHORTATIO AD PLEBEM CHRISTIANAM.
sazta (B 16), endlich in der Partikel int-, die nur einmal er-scheint, intfähit (C 12). In der Verbindung ht bleibt bekannt-lich die gothische Tenuis, und in churtnassi (B 2) hat sichnoch t für z erhalten (Grammatik l 2 , S. 154. * Gesch. der d.Sprache S. 485 *). Auch auslautend steht die Tenuis für diealte Media ohne Abweichung: also wort ( B 13) gapet (D 4)capot (D 10. 12). In den Endungen -et -it -ut für diegothische Aspirata, hloset (A 1) quidit (B 8) calerit (C 11)intfähit (C 13) farsümit (C 15) canaotit (D9) sculut (C 6).Die Media entspricht anlautend der gothischen Aspirata in dar(A 14) und häufig bei dem Pronomen der und deser. Sie stehtauch im Inlaut, chindö (AI) chundida (A 7) quidit (B 8) odo(C 1) andar (D 13) andran (C 2. 3) chindili (C 7) sculdig(C 13) widar (C 13) redja radja (C 16. D 9) werde (D 8).Die Aspirata kommt nur einmal, und zwar anlautend vor, indem fremden thictöta (B 1), wo sie nicht organisch ist.
Mch. weicht hiervon insoweit ab, als sie im Anlaut zwarauch die Media, wie bei dar setzt, aber bei dem PronomenDemonstr. die gothische Aspirata entschieden vorherrschen lässt.Wir finden also neben demo (A8. C 16) dem (A 17) diu(B3) derä (B 12) dei (B 18) deru (C 12) der (B 14. C 15)de (C 15) daz (D 11) auch therä (A 2. 11. 16. C 2. B 10)thaz (A 6. B 6. C 13. D 3. 7) theisu (B 19) ther (B 8. 9. 18.C 1. 4. 13. D 2) thei (B 13. 14) the (A 3. C 4. 10. D 3).tihtöta ist hier regelmässig. Einmal steht thrutin (B 14), wasnur Schreibfehler zu sein scheint, andermal truthine (A 9).
VI.
Hohes Alter der Sprache in Css. zeigen die Formen radjaandar, das a der Flexionen bei dem Substantiv, ferner de fürdie, deo für dia, ai und e für ei, das niemals in e verdünnte i,au für ou, So in purgeo und sunteonö für 6, ao für 6, 6 für uo.437 Ebenso m in der Endung des Dat. PL, p statt b, ca- statt ga-,13 das anlautende ch statt c, hl hw statt 1 w, das inlautende hstatt ch und hh, endlich t für z in churtnassi und der regel-mässige Gebrauch der Lingualen. Diese ältere Formen sind