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3 (1883)
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ATHIS UND PROPHILIAS. WEITERE BRUCHSTÜCKE.

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Eückseite zweite Spalte.

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Voranstehende Bruchstücke aus dem Gedicht von Athis undProphilias, das die Einfachheit des zwölften Jahrhunderts mitder kunstreichen Ausbildung des dreizehnten vereinigt, er--hielt ich vor einigen Jahren als willkommenes Geschenk ausder Bibliothek des Freiherrn von Meusebach, wo Hr Dr Zacher,mit einem Verzeichnis dieser unschätzbaren, jetzt in die König-liche Bibliothek übergegangenen Sammlung beschäftigt, sie auf-gefunden hatte. A bA e bestanden aus einer ebenso sorgfältigenals zierlichen Abschrift, die Meusebach den beigeschriebenenBemerkungen zufolge von zwei kürzeren und zwei längeren,auf beiden Seiten beschriebenen Streifen (ohne Zweifel vonPergament) selbst genommen hatte. Die kürzeren A b und A {1waren »oben abgeschnitten«, womit soll gesagt werden dassnur der untere Theil des Blattes sich erhalten hatte. A c , wirdbemerkt, sei aus der Mitte eines Blattes genommen, und daswird denn auch von A e gelten müssen. Über die Herkunftdieser Pergamentblätter findet sich keine Andeutung, indessenvermuthe ich dass sie sich einmal zu Halberstadt befundenhaben. Vor etwa zwanzig Jahren erhielt mein Bruder von dorther Abschrift von ein Paar aus einem Buch genommenen Falzen,die unter andere Papiere gerathen war und sich jetzt erst wiedergefunden hat. Auf den ersten Blick ergibt sich dass es keine