IV VORWORT.
diejenigen Texte, welchen weitläufige Erläuterungen, Excurs,e undEinzelanmerkungen zugegeben sind, welche also nicht den all-einigen Zweck ausmachen, die von Athis und Prophilias, von derExhortatio ad plebem christianam und den Casseler Glossen undvon den Altdeutschen Gesprächen, desgleichen bei dem Aufsatzüber die Wiesbader Glossen füglich aus dem Grunde, nicht weg-bleiben, weil ohne sie das Verständnis der Abhandlungen nichtmöglich ist. Wohl aber musste auf die Wiederholung derFacsimilia verzichtet werden, für deren Benutzung der ersteDruck ausreicht. Nur für die Christusbilder ist der Kopf durchHeliographierung in etwas verkleinertem Massstabe reproduciertworden.
Der dritte Band bietet demnach Wilhelm Grimms Abhand-lungen bis zum Jahre 1849, sodass also nur die Erträge seinerletzten zehn Lebensjahre noch fehlen. Sie sind nicht strengchronologisch, sondern sachlich gruppiert und spätere Nachträgegleich hinzugenommen. Die Altdeutschen Gespräche durftenwegen gewisser inhaltlicher Verwandtschaft sofort nach denCasseler Glossen eingereiht werden. Bei dem Abdruck standenmir für die Exhortatio und die Casseler Glossen Wilhelms, fürdie Wiener Runenabhandlung und Athis Jacobs und Wilhelms,für die Altdeutschen Gespräche und die Wiesbader Glossen nurJacobs Handexemplare zu Gebote, aus welchen handschriftlicheZusätze hinzutreten konnten. Auch aus beiliegenden Briefen isteiniges zu Athis und den Casseler Glossen mitgetheilt. Bei demAufsatz über die Sage vom Ursprung der Christusbilder ist ab-sichtlich von der Benutzung des Handexemplars abgesehenworden, da Herr Professor Dr Herman Grimm die betreffendenNachträge später selbst bearbeiten wird.
Die Orthographie der akademischen Abhandlungen' bedientsich von Athis an ebenso wie die der Stücke aus Haupts Zeit-schrift kleiner Anfangsbuchstaben, welche jedoch wegen derGleichförmigkeit mit den beiden ersten Bänden aufgegeben sind.Dagegen ist ihre alte Paginierung und durch eine, zweite,