IIIVorrede.Alexanders um die Provinzen in Asien gehört Grie-chenland nicht an, und der lange Krieg zwischen Po-lysperchon, dem Protector von Macedonien, und Cas-sander, während welchem die Familie Alexanders ver-tilgt wurde, ist ein ekelhaftes Gemälde von Betrug,Schande und wilder Leidenschaft, mehr geeignet, Ab-scheu zu erregen, als den Umfang nüzlicher Kennt-nisse zu erweitern.Die kurze Uebersicht der griechischen Litteraturbis zu dem Zeitpunkt, wo sich diese Geschichte schließt,soll weder eine Geschichte dieser Litteratur überhaupt,noch der einzelnen Zweige derselben darstellen, sondernes soll hier dem Jüngling blos ein Umriß des herrli-chen Denkmals gegeben werden, das die griechischeIch habe bei der BearbeitungVorzeit uns hinterließ.derselben hauptsächlich den klassischen Barthelemy undFuhrmanns neues Werk benüzt.Indem ich dieses niederschreibe, dringt sich mirdie Frage auf, warum in vielen uns bekannten Lehr-anstalten die lateinische Sprache mit so vielem Auf-wand von Zeit und Mühe gelehrt wird, da doch allesVortreffliche derselben aus der griechischen Spracheabstammt, oder aus dieser nachgebildet ist? Horazermahnt die Pisonen zum fleißigen Studium derselben,und wir bilden unsere Jugend nach Kopien, da unsdie herrlichsten Originale nicht fehlen! Der gelehrteProfessor Chr. D. Bek in Leipzig löst diese Frageeinigermassen in dem zweiten Theil der von ihm über-sez.
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