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Geschichte und Litteratur der Stenographie
Entstehung
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sind die Alphabete, Verbindungs- und Kürzungsregeln der verschiedenenstenographischen Systeme aller Völker und Zeiten zusammengestellt,die »Geschichte und Litteratur« liefert hiezu die geschichtlichen undbibliographischen Erläuterungen.

Möge jedes dieser beiden Werke, wenn auch auf Anregung derVerlagshandlung, so doch meinen tiefsten Überzeugungen und gründ-lichen Studien entsprossen, die Stenographen aller Systeme wie jedenGebildeten in den Stand setzen, über diesen Zweig der Cultur-geschichte sich ein klares Bild zu machen, und mögen beide Werkevereint jene Orientierung über Wesen und Geschichte der Steno-graphie bieten, welche die Kenntnis und Verbreitung dieser nütz-lichen Kunst zu befördern vermag! Meinem Streben und Arbeitenwürde dadurch der höchste Lohn zu Theil werden.

Wien, im Mai 1894.

Prof. Karl Faulmann.

D

as Ableben des Verfassers während der Drucklegung des achtenTextbogens veranlasste die Verlagsbuchhandlung, die Correc-tur der letzten Bogen des Werkes, dessen Manuscript abgeschlossenvorlag, sowie die Fertigstellung des nur fragmentarisch hinterlassenenRegisters und des Inhaltsverzeichnisses dem Gefertigten anzuvertrauen.Form und Inhalt dieser meiner engbegrenzten Mitarbeit, welche nurdazu dienen sollte, das hinterlassene Werk eines in jedem Falle her-vorragenden Fachmannes in die Welt treten zu lassen, wahren mirnaturgemäß die volle Freiheit des Urtheils über die Anschauungendes Verfassers, insbesondere dort, wo meine Stellung als treuer An-hänger der Kunst Gabelsbergers Meinungsverschiedenheiten und ab-lehnende Kritik rechtfertigen und begründen würden.

Im Übrigen hat sich der Gefertigte mit vollster Gewissenhaftigkeitder ihm gewordenen Aufgabe unterzogen, welche nur durch denUmstand erschwert wurde, dass ihm bei der Revision nicht alle demVerfasser selbst vorgelegenen Materialien zur Verfügung standen;auf Rechnung dieses Umstandes möge es daher gesetzt werden, wennsich dennoch hie und da ein kleiner Irrthum eingeschlichen haben sollte.

Wien, im August 1894.

Max Fischer.