Druckschrift 
Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
420
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Die Patientin hatte die Sachlichkeit des Arztes als ber-linische Redewendung aufgefaßt.Würmer" das sindnicht nur Parasiten des menschlichen Körpers. Der Berlinerbezeichnet Kinder ein wenig mitleidig alsWürmer".

Ein anderer Scherz ist bitterer und weist auf die Ober-flächlichkeit und Herzlosigkeit mancher Frauen hin. AmSpreeufer steht eine hilfeflehende Dame. Ein Hinzukommen-der fragt:

Was ist denn passiert?"

Ach Jott, mein Mann is ins Wasser jesprung'n, meinPompadour war mir in de Spree jefallen . . ."

Aber beruhigen Sie sich doch, Frau! Kann er dennschwimmen?"

Nee, eben nichl Es sin ja die schwer'n Schlüssel drinl"

Und die Unerfahrenen neckt Zille:

Jroßmutter: der Bademeester sagt, hier verkehren Fremdeaus zwei Hemisphären, damit meint er wohl was recht Un-anständiges"

Über die unüberlegte Redeweise vieler Frauen, die unfrei-willig die größten Zweideutigkeiten sagen, äußert sich derKünstler:

Die Schaffnerin und derAnhänger".

Bei mir vorne is voll! Im Hintern is noch Platz 1"

Und wie sie, die oft sich Zierenden, beim Arzt zum Natür-lichen und Sachlichen zurückkehren, verspottete er, indem erdas Bild Seite 421 skizzierte. (Bild 217.)

Wiederum weiß er auch ihre Eitelkeit zu verhöhnen, indemer von einer Wasserpartie erzählen läßt:

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