Die Patientin hatte die Sachlichkeit des Arztes als ber-linische Redewendung aufgefaßt. „Würmer" —■ das sindnicht nur Parasiten des menschlichen Körpers. Der Berlinerbezeichnet Kinder ein wenig mitleidig als „Würmer".
Ein anderer Scherz ist bitterer und weist auf die Ober-flächlichkeit und Herzlosigkeit mancher Frauen hin. AmSpreeufer steht eine hilfeflehende Dame. Ein Hinzukommen-der fragt:
„Was ist denn passiert?"
„Ach Jott, mein Mann is ins Wasser jesprung'n, meinPompadour war mir in de Spree jefallen . . ."
„Aber beruhigen Sie sich doch, Frau! Kann er dennschwimmen?"
„Nee, eben nichl Es sin ja die schwer'n Schlüssel drinl"
Und die Unerfahrenen neckt Zille:
„Jroßmutter: der Bademeester sagt, hier verkehren Fremdeaus zwei Hemisphären, damit meint er wohl was recht Un-anständiges —"
Über die unüberlegte Redeweise vieler Frauen, die unfrei-willig die größten Zweideutigkeiten sagen, äußert sich derKünstler:
Die Schaffnerin und der „Anhänger".
„Bei mir vorne is voll! Im Hintern is noch Platz 1"
Und wie sie, die oft sich Zierenden, beim Arzt zum Natür-lichen und Sachlichen zurückkehren, verspottete er, indem erdas Bild Seite 421 skizzierte. (Bild 217.)
Wiederum weiß er auch ihre Eitelkeit zu verhöhnen, indemer von einer Wasserpartie erzählen läßt:
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