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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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Jugendjahre, die gequälten Tage und Nächte im Geist ansich vorüberziehen:

In der Garnison Frankfurt a. d. Oder wurden wir als zu-künftige Vaterlandsverteidiger vom Oberst empfangen:Na,da hätten wir ja die Nordhafenlouis aus Berlinl"

Derselbe Oberst wurde mal gegen Abend an der Oder-brücke von einer Rotte junger Arbeiter von seinem Kampf-roß runtergeholt und ganz gründlich verhauen. Dabei brüllteer mit seiner tiefen Kommandostimme:Wo sind dennmeine Grenadierel"

Als wir mit unseren Habseligkeiten in den Händen aufdem Kasernenhof angekommen, auf die Verteilung in dieKompagnien warteten, ermahnte dieser Oberst die Offiziere,Unteroffiziere und Rekrutengefreiten wiederholt eindring-lich:Nur die Leute mit Worten erziehen", bei Androhungvon Strafe:Keinen Mann anfassen!"

Gleich darauf besichtigte derselbe Oberst die in drei Reihenhintereinander aufgestellten Mannschaften von hinten undertappte einen Jüngling, der schlecht auf Vordermann stand.Er tippte ihm auf die Schulter und sagte väterlich:

Stellen Sie sich auf Vordermann 1" Der Mann rührte sichnicht.

Der Oberst wurde heftiger:Sie sollen sich auf Vorder-mann stellen!" Der Mann versteht das nicht. Jetztbrüllt der Oberst:

Herrgott, ist denn kein Unteroffizier da, der den Lause-hund in die Rippen stößt!"

Wir wurden in die Kompagnien verteilt, kamen in dieStuben, die Wanzen lauerten schon auf uns. In den Bettenlag Häcksel als Stroh zerlegenes Müll. Schlechtes Essengab's. Dafür wurden wir täglich von einigen Offizieren miteiner Kloake von Kasernenhofblüten und Witzen besudelt.Die Roheiten einzelner Unteroffiziere, denen ihre Dienstzeitnur die Vorübung und Lehre war, um dann nach neun Jahrenals Schutzmann, Steuer-, Post-, Eisenbahnbeamter usw. gut

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