spendierte — damals gab's noch Torf, und die schwarzenTorfweiber trugen noch die schwarzen Körbe voll aus denKähnen und sahen selbst schwarz aus wie die Deibel — dawanderten die Möbelstücke, die der Dienstmann dagelassenhatte, nacb und nach durch den Ofen in den Himmel. Erstdas Bett, dann Bretter, Stühle und schließlich brachten dieLehrlinge auch 'ne Leiter an. Die wanderte dann ,von Stufezu Stufe' hinterdrein. —
In der Elisabethstraße arbeitete ich als blutjunger Geselle.Der Meister, der öfter auswärts war — auf Bestellungen ran-holen oder zur Ablieferung oder auch am Stammtisch —hatte uns, mich und einen Kollegen, mit zwei Mädchen ein-gesperrt, die Bogen anlegen und falzen sollten.
Der Meister glaubte gewiß, die Mädchen tun uns nischt.
Na — getan haben sie uns ja auch nischt. Aber getanzthaben wir zusammen, daß die Steine wackelten." —
„Jahrzehntelang arbeitete ich dann in der Photowerk-statt der Photographischen Gesellschaft, die anfangs ihreRäume an der Südseite vom Dönhoffplatz hatte. Da obenvom Dach aus konnte ich auf das Markttreiben an zweiWochentagen herabsehen — mit den Gänsewagen und Blu-menständen und bunten Obst- und Gemüsetischen — undauf die andere Seite vom Platz, wo das alte Abgeordneten-haus lag — ein ehemaliges Palais. Da konnte man die HerrenAbgeordneten und die Minister und den ßismarck hinein- undhinausstolzieren sehen. Viele kamen auch in glänzendenEquipagen, manche auoh bloß in den alten Kasten zweeterGüte an.
Oben drüber weg, über die ganzen Dächer mit den Schorn-steinen und dem Ruß, da sah man im Norden die leuchtendeKuppel von der Schloßkirche, und 'n bißken weiter rechtsden viereckigen Turm von's damals noch neue Rathaus."
„Die Arbeit war nicht leicht. In einem Kasten wurden dieBilder aufgespannt und dann Asphalt und Kolophonium in
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