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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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weise gedruckt; jetzt noch sind sie in sogenannten guten altenFamilien zu finden: immer mit den Zeichen eines bestimm-ten Regiments. Für jede Waffengattung: als Kavallerist, In-fanterist, Artillerist, Pionier, Eisenbahner usw. Jeder, derstolz auf seine Dienstzeit war und wer war det nich!kaufte sich solch Ding, manchmal für die Eltern, manchmalfür die Braut, manchmal für sich selbst zur Erinnerung andie schönen Tage im Drill. Dann wurde sein photographi-scher Kopf aufgeklebt. Und drunter geschrieben:

Wilhelm Schulze, 1873 bis 1876, 4- Schwadron, 2. Garde-dragonerregiment.

Und damit es möglichst echt aussah, kolorierten wir diePferde. Da hieß es, Pferde erfinden. Weiß mit braunenBeinen, braun mit weißen Beinen. Ganz braun. Gescheckt,gefleckt. Ganz schwarz. Oder Appelschimmel.

Jeder wollte doch auf dem Bilde solch Pferd reiten oderführen, das er am meisten während der Dienstzeit zwischenden Schenkeln gehabt hatte."

*

Eine Zeitlang arbeitete ich bei einem Lithographen, derseine Werkstatt in einer ehemaligen Dienstmannswohnung ein-gerichtet hatte. Das war im Winter. Und als wir heizen woll-ten, fanden wir im Ofen ein' Topp, der sonst ganz wo andershingehört bis oben ran voll. Da hatte der Dienstmann,der wegen rückständiger Miete exmittiert worden war, unsein ordentliches Ei als Andenken überlassen ..."

Nachher, bei der Arbeit, wurde es noch schöner. Als derGasmotor arbeitete und die Sohnellpresse lief, purzelten beijedem Stoß Wanzen aus der Decke.

Wir legten nun unsere Kleidung auf Schemel und breitetenPapier drüber. Da Hefen die Wanzen, die darauf fielen,Schneeschuh über die weiße Fläche. Schließlich wurdensie alle . . .

Weil's aber so kalt war und der Meister zu wenig Feuerung

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