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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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Industriegebäude in der Kommandantenstraße zu tun. Daswar damals eine alte Kaserne. Und die Soldaten aus dieserKaserne exerzierten auf dem Dönhoffplatz, der kahl warund nur eine Reihe Bäume am Rande hatte. Irgendein großerHäuserspekulant, der nach dem siebziger Kriege viel um-baute das viele Geld floß doch ins Land, die Milliardenaus Frankreich dieser Unternehmer kaufte die alte Kaserneund schlug der Bauordnung ein Schnippchen. Wenn er diealten Gebäude niedergerissen hätte, dann hätte er viel Ge-lände abtreten müssen. Nun baute er auf den alten Kabachenerst Dächer auf und dann erst mauerte er die unternStockwerke um, brach Läden aus und richtete Cafes undKneipen ein.

Und in diesem neuen Gebäudekomplex, der im damaligenaltväterlichen Berlin wie ein Monumentalbau wirkte, richteteauch der Berliner Künstlerverein seine erste Bleibe ein. DieKünstler wohnten ja damals noch nicht alle im Westen. Vielehausten noch in der Ritterstraße und auch in der Innenstadt.

Und im unfertigen Bau, zwischen Schutt und Mörtel-haufen hatte sich eine Papierhandlung auf getan. Bei dermußte ich Papier holen. Hinten, auf dem Hof ging eineeiserne Wendeltreppe zum Verein der Künstler rauf. Undim Eingang hing eine große eingerahmte Lithographie vondem berühmten Lithographen Lelio de Maaß aus der Ne-anderstraße.

Der wohnte da noch in einem kleinen alten Haus. Daswurde auch umgebaut nach dem Milliardensegen. Er saß dain einer kleinen Stube an einem Fenster, das auf einen grünenGarten ging, auf einem alten durchgesessenen Rohrstuhl'ne alte Hose ohne Hosenboden hatte er über die Beine undeinen verschlissenen Schlafrock über.

Bei dem Alten war ich auch ein paarmal. Da kriegte manRespekt vor'm Können.

So'n alter Mann! Aber immer noch beim Schaffen . . ."

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