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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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die Last gerne tragen. Reichtum ist keine Schande undArmut macht nicht glücklich! Wer nischt erheiratet und nischtererbt der bleibt een dummes Luder und verderbt. Essoll ein Kamel eher durch ein Nadelöhr gehen, als daß einReicher in den Himmel kommt! Wo viel ist da wird baldnoch mehr dazu kommen, wer wenig hat, dem wird baldnoch das Wenige genommen wenn du aber gar nichtshast Lump, dann lasse dich begraben denn ein Rechtzum Leben haben nur die die etwas haben! Macht euchdas Leben hier recht schön kein Jenseits gibt's keinWiedersehn! Schmiede das Eisen wie dich selbst, und liebedeinen Nächsten solange er warm ist! Also die Kartoffelnaufs Rrot geschmiert, der kleinste Arm muß werden wie'nStiefelschaft!" Z.

Wenn aber die Prophezeiungen nicht eintreffen und dasgeneppte Volk ungeduldig wird und dem Volksbeglücker aufdie Bude rückt, muß einer von dem inzwischen Verschwun-denen melden:

Das ist alles, was er uns hier gelassen hat den ,Baumder Freiheit'."

Ein kleiner kranker Blumentopf wird der versammeltenGemeinde gezeigt...

Der richtige Volksredner entschuldigt sich erst, ehe er aufdie Wohlhabenden, auf die Schlemmer schimpft:

Stoßt eich nicht an meinen Bauch, den sollt ihr alleauch bekommen ich sage euch: noch besser!"

Meister Zille hat viele Leute angehört, viele Mensch-heit beglückende Ideen vernommen. Er tritt diesen Be-glückern oft leider nicht immer mit dem angebrachtenMißtrauen entgegen. Er weiß, daß nur allzu viele der Zu-kunftsmacher nichts als Geschäftemacher sind. Weiß, daßsie Propaganda und revolutionäre Volksaufklärung nur umihrer selbst willen machen und läßt darüber kräftige Wortefallen.

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