„Mutter, is's ooch nich kalt?"
„Sei ruhig — die Fische leben immer drin!" (Bild 68und 128.)
Daß die Frauen sich über die Kinder im klaren sind,erzählt man in der Poliklinik :
„Das Kleine sieht recht mikrich aus."
„Is die Nachbarn ihrs! An die Mutter is ooch nischt!Tanzfräulein — jetzt sitzt se!"
Nicht alle Kinder haben eben einen sorgenden Vater. Undso sagt denn eine Frau zur andern, wenn wieder eine Säug-lingsleiche im Müllkasten gefunden wird:
„Haben Se sich nich so, Schulzen, draußen in de Laubenbuddeln se so wat alle Dage aus de Erde!"
Aber die meisten Mütter sorgen doch, daß ihre verstor-benen Kinder wenigstens eine „schöne Leiche" sind. Siehedas Bild vom Fräuleinskind (Bild io3) und dieses Zwie-gespräch:
„Nu hat det de Maiern doch durchjesetzt mit das weißeSarch for ihrn kleen' Justaf?"
„Na ja, se hatte doch jrade Jeburtstag, da hatte ihr ihrOller damit überrascht!"
So ist es denn zu verstehen, wenn ein angetrunkener Arbeiterphilosophisch zu Kindern sagt:
„Kinder, lernt nischt, sonst müßt ihr arbeeten!"
Nun werden zwar viele Kinder auf alle Art gefördert, kom-men auch unentgeltlich in die Ferienkolonien. Da sind nunaber die Großeltern. Die sagen beziehungsvoll:
„Nu is Maxe weg! Uns tät's ooch janz jut, mal in deFerienkolonie zu kommen!"
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