„Jehn wa heite nacht in die Jugendherberge, Irma?" —„Nu nee — nich in de Hand, ick bin for Natur. Ick bleibemit Fritze ins Jrüne."
Und dann kommt auch mal die Angriffslust des jugend-lichen Alters zum Vorschein — die in berlinischer Bildhaf tig-keit sich äußert:
„Det ick dir nich 'nen Schatten ins Profil setze!"
Allerdings sind manche unter ihnen, die einen kleinenKnax von ihrer Kindheit her haben. Einzelne fangen auch anzu versagen, wenn die Ansprüche des Lebens an sie heran-treten. Aber die Mehrzahl arbeitet sich durch alles moralischeund sittliche Gestrüpp der Großstadt durch, ist blind oderunempfänglich für die blendenden Verführungen um sie her-um. Jeder Großstadtjüngüng, jedes junge Mädchen wirdtausendfach von allen möglichen Lockungen bestürmt. Werihnen nachgibt, muß dafür bestimmt sein.
Denn den andern blieben sie nicht erspart.
Sie aber wandern durch allen Schmutz und durch allensozialen Druck und bleiben aufrecht und klar. Also habenwir:
Hoffnung auf die Jugend!
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