Auch diesmal bliesen sie es ihm aus:
„Hier ist't zu windig!"
„Ja, ihr seid mit scheene! Windige Brieder seid ihr!"sagte Alfred, der ein drittes Streichholz in Brand setzte.
Da lachten die anderen noch mehr — und zuletzt lachtenAlfred und Franz mit.
„Die reenen Kinder seid ihr doch!" machte Alfred, als erendlich die Streichhölzer fortstecken konnte. „Na — sonstkönntet ihr euch ooch nicht so um den Marzipan-Willihaben."
„Na — nu laß endlich den Willi zufrieden!" fuhr Franzauf. „Wat hat er dir denn jedhan? . . ." Er rückte sich zu-recht und sagte grollend: „Der dhut sich nischt dadruff zujute, deß er aus de Fürsorge (Fürsorgeanstalt) ausgekniffenis wegen Strafe, von wegen jemauste Appel!"
„Nee, aber ich kann mir wat dadruff zu jute dhun! Jewiß,ick bin ausgekniffen. Ick habe ooch Äppel jcstohlen. Aberdadrum schäme ick mir noch lange nich! Im Jejenteil! Da-druff bin ick stolz! . . . Und — denn is det ieberhaupt keeneArt nich, eenen det immerzu vorzuschmeißen! Du-------"
Die anderen murmelten, als ob sie ihm recht gäben.
„Als wenn ick dir immer vorklönen wollte, deß du deineMutter, die euch alle Mann durch Waschen satt macht —deß du deine Mutter de Laken aus't Bett verkooft hast!"
„So — wer hat mir denn dazu anjestift't? Wer is dennimmer zu uns ruffjekommen und hat mir in de Ohren je-legen? Un wer hat denn die Dinger verschärft? . . . Du —
det ick nich krätig werde!"
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Zille selbst schildert die Jugendlichen in manchen Zeich-nungen. Einige der Unterschriften geben das richtige Milljöhdieser Menschenkinder:
„So'n Lärm, ick wer't eire Mutta sag'n, und ooch noch eenfremder Mensch is da!"
„Aba, Frau Schmidt, det is doch Metas Verhältnis, der is
von de Fürsorje jetürmt!"
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