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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Die Burschen, die mit den Händen in den Hosentaschenund vornübergebeugten Nacken hinter ihm her schoben,pfiffen stumpfsinnig weiter. Erst nach einer Weile sagteeiner:

Na Franz nu mach keene Kaleika und blase nochwat."

Wozu denn? Wenn ick doch keene Lust mehr habe?"

Wat heeßt Lust . . .?"

Sie gingen eine Weile schweigend in der zunehmendenDunkelheit vorwärts auf dem hellgrauen Steinpflaster.

Plötzlich brach einer von ihnen los:

Natürlich, dein Willi is ja nich dabei! ... Er wird schonnoch kommen! . . . Oder ärgerst du dir, daß er noch mal insKittchen muß? . . . Denkste, das dauert bei dem lange, daßer draußen is? Der is doch immer gleich wie'n Verrückter,wenn ihm eener wat sagt!"

Sie kamen an eine Stelle des Zaunes, von der die Eisen-spitzen und Stacheln her abgerissen waren. Wie die Katzenkletterten sie hinüber und schlichen innen ein Stück entlang.Dann setzten sie sich auf die Böschung. Der größte von ihnen,der schon vorhin gesprochen, holte Zigaretten hervor undverteilte sie mit den ärgerlichen Worten:

Nu habt euch man nich so um den Willi! Ihr dhut jajrade, als wenn det der reene Joldengel is . . ." In sein vomaufflammenden Streichholz erhelltes Gesicht kam eine gering-schätzige Linie. Die dünnen, welken Backen, der blasse,schmallippige Mund und das knochige Kinn zogen sich nachunten, als er das Streichholz den anderen hinhielt:

,,'t is woll euer Liebling? Wat? weil er von feine Elternabstammt? He!"

Franz wollte gerade seine Zigarette anzünden, da blies eindritter das Streichholz aus.

Laßt doch solche Kindereien!" fuhr Franz die anderen an,die laut und fröhlich lachten.

Der Große, der inzwischen tüchtig paffte, entzündete wort-los ein neues Streichholz.

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