Verweichlicht werden die Kinder nicht, sie werden abhär-tend angeschrien:
„Schport treiben und heulen? Det is nischt vor unsen FritzeEbert, wenn er dir Sonntags ins Stadion zukiekt!"
„Aba Muttal Ooch — jrade — in — de Schnauze!"
Und so kommt zwischen ihnen und ihren Eltern oft einefreundschaftliche, neckende Art zustande, die sich in solchenScherzen äußert:
„Heite hat's aba bei uns in de Klasse jeknallt, Vata! Uns'enFreilein is een Darm jeplatzt — weeßte — der dicke Brum-mer — uff die Jeije!"
„Mutter, weeßte wie man keene Flöhe kriegt?"
„Na, wie denn?"
„Man muß daneben jreifen!"
Die Kinder haben auch genug Selbstbewußtsein, um nichtunglücklich zu sein, wenn sie gefragt werden:„Biste ooch ,von'?"„Jawoll — Mutter weeß bloß nich von wem!"
/ Zeitig meldet sich natürüch weibhche Koketterie:
„Großmutter, wie mein Kostüm sitzt. — Ob ick den Schön-heitspreis kriege?"
Wer aber zu stolz in die Ferienkolonie zieht, bekommt vonden Zurückbleibenden zu hören:
„Paß ooch uff, det eich nich die Lause seekrank wer'n!"
Wie weit diese Kinder von der Natur entfernt sind, ironi-siert Zille in dem bekannten Scherz:„Vater? Haben Brombeer'n Beene?" —
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