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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
266
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Gemütvolles zum Ausdruck. Die sittlichen Zustände sindschon viel zu kompliziert und brüchig, wie das Zilles Unter-schriften beweisen:

Vater wird sich frein, wenn er aus't Zuchthaus kommt,

det wir so ville sind."

*

Herr Schutzmann, der Mann hat mir eben anjesprochen!"sagt ein kleines Kind zu einem Jungen im Spiel: das Echoeiner bedenklichen Straßenszene!

Ja, die Spiele werden manchmal noch deutlicher:Jetzt spiel'n wir Friedrichstraße. Ihr müßt schrein ,DieSitte kommt' und dann faß ick eich!"

Die Kinderwelt spiegelt eben oft die Welt der Großen.

Von Weihnachtsgeschenken wissen diese Kinder zu er-zählen:

Det machen se alles in die Zuchtheiser; Vater hat oochmal geholfen, und denn quatschen se wat von Weihnachts-mann."

Und ein Schulkind muß als Zeugin aussagen:

So wat trau ick mir laut jar nich zu sagen."

Sie weiß also schon ganz gut, was los ist. (Siehe Bilder

Die Jugendlichen".)

*

Im Freibad hört man nur zu oft das Badegespräch:

Sag et doch deine Mutta!"

Hast ja gar keene! Bist ja der Fehltritt von deine Tante!"

Schließlich kommt es unter diesen Kindern sogar zur Re-kordbelehrung:Deine Mutta is schon zwee Jahre verheirat,und ihr seid drei Jöhren, aba meine Mutta is erst drei Jahreverheirat, und wir sind schon sechse un wat die bucklige Leh-mann is, die ihre zähl'n nich, die is noch Freilein."

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