Gemütvolles zum Ausdruck. Die sittlichen Zustände sindschon viel zu kompliziert und brüchig, wie das Zilles Unter-schriften beweisen:
„Vater wird sich frein, wenn er aus't Zuchthaus kommt,
det wir so ville sind."
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„Herr Schutzmann, der Mann hat mir eben anjesprochen!"sagt ein kleines Kind zu einem Jungen im Spiel: das Echoeiner bedenklichen Straßenszene!
Ja, die Spiele werden manchmal noch deutlicher:„Jetzt spiel'n wir Friedrichstraße. Ihr müßt schrein ,DieSitte kommt' und dann faß ick eich!"
Die Kinderwelt spiegelt eben oft die Welt der Großen.
Von Weihnachtsgeschenken wissen diese Kinder zu er-zählen:
„Det machen se alles in die Zuchtheiser; Vater hat oochmal geholfen, und denn quatschen se wat von Weihnachts-mann."
Und ein Schulkind muß als Zeugin aussagen:
„So wat trau ick mir laut jar nich zu sagen."
Sie weiß also schon ganz gut, was los ist —. (Siehe Bilder
„Die Jugendlichen".)
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Im Freibad hört man nur zu oft das Badegespräch:
„Sag et doch deine Mutta!" —
„Hast ja gar keene! Bist ja der Fehltritt von deine Tante!"
Schließlich kommt es unter diesen Kindern sogar zur Re-kordbelehrung: „Deine Mutta is schon zwee Jahre verheirat,und ihr seid drei Jöhren, aba meine Mutta is erst drei Jahreverheirat, und wir sind schon sechse un wat die bucklige Leh-mann is, die ihre zähl'n nich, die is noch Freilein."
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