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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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Schaukel hin und Schaukel her!Det jefällt die Meechens sehrKriej nur keene Bange 1Jeht dir ooch im SchaukelsausMomentan de Puste ausDauert's doch nich lange

Außer diesen giht's ja noch Kreise, die mit ihren Kindernes besser meinen und Sonntags oft Ausflüge machen. Aber:welcher von den Familienvätern vermag immer die Fahr-gelder aufzubringen, die meist eine solche Fahrt ins Freiekostet? Und was nutzt auch solch Sonntagsausflug, wenn diesechs Wochentage auf dem Asphalt der Weltstadt und imBanne ihrer Zustände verbracht werden?

Nun haben ja auch Tausende von Vätern und Müttern einStückchen Land in den Laubenkolonien gepachtet. Die Kin-der, die dort ihre Freistunden verbringen, sind ja nun einwenig besser dran. Aber sie leben doch im Bannkreis derWeltstadtkultur".

Und auch dieTiergartenmischung" wie die Spröß-/ ünge der wohlhabenden Viertel nach einer bekannten Gras-sorte genannt werden, sind eigentlich bedauernswerte Ge-schöpfe. Auch sie sind vielfach auf die engbebauten Straßenangewiesen und können nicht den ganzen Tag im Tiergarteni spazieren geführt werden. Und sie leiden unter einem Zu-| viel, wo die Proletarierkinder unter einem Zuwenig leiden;sie werden nur zu oft mit teurem Putz und allerlei Tand be-hängt, der ihnen alles Kindliche nimmt. Wieviel vier- undsechsjährige sieht man mit Sonnenschirm und Handschuhenund in einer Kleidung, in der sie aussehen wie eine Miniatur-ausgabe der lächerlichsten, oberflächlichsten,, aber so oft ver-himmelten Modedamen!

Sie denen die Sonne doch so gut tut müssen sichmit einem Schirm schleppen.

Arme reiche Weltstadtkinder! . . .

Die Scherze, mit denen Zille seine Kinderbilder würzte.,

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