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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Andere machen sich am Sonntagfein":

Wenn ich mich richtig gewaschen und Weiß aufgelegthabe, glaubt keiner, daß ich im Butter- und Käsegeschäftkonditioniere."

Bei den meisten ist der Beruf nur schwer zu merken. Siealle verstehen sich so geschickt anzuziehen, daß der jungeMann fragen muß:

Und was ist Ihr Beruf, Fräulein?"

Ick arbeete uff Stroml"

Dann hat Ihr Vater einen Kahn?"

Ach nee, uff die A. E. G."

Andere betätigen sich nur erstklassig:

Mit Ihre Klara, Frau Eiring, ist's woll nischt mehr mit deSchreibmaschine I?"

Ooch, Frau Brömel, da hat se lange abgehaun, se filmtuffn Kientopp, aber nur erstklassig!"

Und schließlich sind sie so geschäftstüchtig und unfraulichgeworden, daß Heinrich Zille sie uzen kann:

Mama, ich jeh jetzt ins Jeschäft, deine Milch kocht, soll

se noch heißer werden?"

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Aber selbst im Beruf behalten die meisten Frauen dasWeibbche, wie Zille einst von einer Berliner Droschken-kutscherin feststellte, wie sie zu ihrem Pferd vorwurfsvollsagte:

Aber Lenchen, du sollst doch nich immer dein Kleid ver-lier n!"

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Immer sind sie jedoch nicht so zärtlich, sondern wissendeutlich zu antworten, wenn sie gar zu aufmerksam gefragtwerden:

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