Und wie Vater und Mutter ohne Rücksicht auf ihre Spröß-linge ihrem Vergnügen nachgehen, kritisiert Zille:
Beim Morgengrauen.„Ach Jotte ne, Mann, kiek doch, wie munter Erich aussieht,hat der aber ooch gepennt im Geigenkasten!"
Das führt dann zu den vielen Kindergräbern und Kinder-begräbnissen, von denen Zille zu melden weiß:
Zur Mutter Erde.
„Besauft eich nich und bringt det Sarj wieder, de Mül-lern ihre Möblierte braucht'n morgen ooch."
Die Dürftigkeit, die nicht einmal einen eigenen Sarg fürsKind der Liebe kaufen kann, macht die Mutter auch oftüeblos, wie das illustriert wird:
Beim Photographen.
„Warum nicht zwee Bilder,. Freilein, von die Kleene; viel-leicht vorn Bräutijam eens?"
„Den Affen! Ick will bloß een Andenken von det Kind,heute abend setz' ick die Jöhre aus!"
Das sind die Folgen jener Freuden und Zillefeste, diein mehreren andern Kapiteln geschildert sind und die hierergänzt seien durch die Unterschrift vom
Erntefest auf dem II. Hof, Berlin 0.Maxe, komm in' Kientopp rin,Heut' wechselt det Programm,Wir nehm' 'nen reservierten Platz,Wir rücken dicht beisamm'.Maxe, wenn et dunkel wird,Dann macht es riesigen Spaß,Wir knutschen, knutschen, knutschen uns,Bis wieder brennt der Gas.
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