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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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wir's früher im Brühkeller kennenlernten: Faß, Eimer, Topf Stechbecken.

Lieber Wilhelm, das Fest war gut. Kein Stolz, keine

Scheu, sozial, unabhängig, kommunistisch, vertraulich-------

rein menschlich.

Aber so schön es war: während des Tanzes und aller an-deren Überraschungen drückte ich mich. Wollte nicht, daßvielleicht einer der Gäste, und wäre es auch nur aus Ehr-geiz, vor mir in meiner Wohnung gewesen wäre."

Über die Umwelt der Kinder in manchen Volksfamilienplaudert Zille in einer schriftlichen Skizze:

Berlin N, zweites Quergebäude. Schmaler Hof, aberdafür schön hoch, sagt der Hauswirt.

Frau Meyer, die Meyersche, wie man sie im Hause nennt,wohnt hier vier Treppen. Seit Jahren ist sie von ihrem Mannverlassen, trotzdem die Mutterschaft stellt sich jährlichpünktlich ein.

Kinder leben noch, vom i3jährigen bis zum Flaschenkind.Frau Meyer hat noch Licht. Wenn man sie alle zusammensehen will, dazu noch die Schlafmädchen, muß man spätabends kommen.

Die größeren Kinder tragen Zeitungen aus, die Kleinentreiben sich auf Bummelplätzen und bei den ,Kintöppen' her-um, ihre geistige Nahrung. Die leibliche Nahrung holen siemeist aus der Schulküche, wovon Mutter mitißt.

Nach langem Klopfen wird geöffnet.

,Ach Jott doch, hab ick mir erschrocken! Ick dachteschon, die Polente kloppt. Wat sie woll denkt! Ick habekeene Fohsen, bin keene Kuppeibosten (Kuppelmutter)!'

Küche und Stube, voll von schlechten Betten und altenMatratzen. Elender Hausrat, aus der Brockensammlung er-standen. Schlechte Luft.

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