Der Budenengel.
„Schon zu meiner Jugendzeit gab's die Marktunternehmer,wenigstens solche, die Buden für die Verkäufer aufbauten. Inden siebziger und achtziger Jahren baute ein gewisser Engelauf dem Dönhoffplatz den Markt auf. Arbeitslose machtendas natürlich. Sie nächtigten vorher in den Hausfluren, umja zur rechten Zeit zur Stelle zu sein. Gleich früh stelltensie die Buden auf. Um eins wurde wieder abgebaut.
Der dicke Engel paßte nur auf und kassierte bei den Händ-lern das Budengeld ein.
Die Arbeitslosen lauerten die ganze Zeit auf Bezahlung.
Engel stand da, quatschte mit den Händlern — sah dieHungernden gar nicht.
Schließlich reichte er ihnen ihre Groschen mit abge-wandtem Gesicht. Seine Jungs aber ließ er studieren ..."
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„Einmal saß ich gerade in einem Spielkeller. Vorn war'snatürlich 'ne Budike. Nur im Hinterzimmer wurde fleißig.gezogen'.
Plötzlich kam einer raus. Brüllte, brüllte:
,Mein Jeld is weg! Falschspieler! . . . Mein Jeld — meinJeld!'
Der dicke Wirt und der Spanner, der an der Türe auf-paßte, daß kein Unberufener reinkam, hielten ihn fest.
Er schrie noch lauter.
Da schob ihm der Wirt 'ne Handvoll Geld in de Tasche:
„Sie haben ja Jeld! Wat wollen Sie denn noch?'
Er stutzte — ließ das Geld durch die Finger gleiten —wollte erst die Treppe rauf — raus. Aber dann machte erwieder kehrt und rannte in die Spielstube."
„Irene, die Wahrsagerin, eine Bucklige, hatte eine Heb-amme als Mutter. Die durfte aber nicht mehr greifen (beiGeburten helfen). Hatte viel ,Z' (Zuchthaus). Die zweite
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