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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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bloß in grauem Anzug. Gleich kam mir ein Bekannter ent-gegen:

,Zillel Na meinswegen. Aber nich zeichnen I Det gib'shier nu nichl' <

,Nee nee! Sag man den andern, daß ich ungefährlichbin!' beruhigte ich ihn.

Bescheiden setzte ich mich an einen Seitentisch.

Dann kamen sie auch bald an aus der Friedrichstadt.Elegant die Damen, mit Hosenrock, wie das gerade modernwar. Manche Herren kamen gleich mit drei Damen an, diefür sie tippelten. Die schönsten Gelbsternfiguren.

Dann zeigten die Männer Kraftproben. Athletenstücke,nackend, nur einen schmalen Schurz vor.

Aber das Verblüffendste war mir doch 'ne Nebensache:der Flügel stand ihnen im Wege. Da nahmen ihn zwei undstellten ihn von der Bühne runter in den Saal, wie wir einenStuhl aus dem Wege stellen.

Dann wär's mir beinah schlecht gegangen. Ich mußte dochzeichnen, konnte nicht anders. Da saßen in meiner Nachbar-schaft Internationale. Fesche elegante Kerls. Mit Mädchen.Sprachen fremd. Englisch. Da zog ich 'n Blättchen und skiz-zierte heimlich unterm Tisch.

Gleich kamen sechs angetrappst durch den Saal:

,Det haben wir uns gedacht!'

Ich sagte: ,Seh'n Sie mal Ihre Gardrobenfrauen. Diedrücken sich die Nase breit an den Glastüren. Die könnenja viel mehr erzählen als ich!'

Da sagten sie schließlich: ,Bleib manl'

Aber die Notizen mußte ich zerreißen.

Ich war schließlich auch 'n ,Gezeichneter' weil ich soviel gezeichnet hatte! ..."

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