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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Man weeß nie, Oskar, ob se een wieder weglassen!"

Und der Transporteur, der die Festgenommenen und Ver-urteilten an den Ort der Buße bringt, neckt sie gar:

Jetzt werden die Zellen alle rund jebaut!"

Der Sträfling:Warum denn?"

Der Transporteur:Daß ihr nischt mehr sollt in die Eckenmachen!"

Während siesitzen" entsteht Trauer im Gesangverein:IDie Bässe sitzen in Plötzensee, da krieg'n wir keen an-ständiges Lied mehr zusammen!"

Ehrfurchtsvoll mahnt der Vorsitzende ihres Bingvereinsbeim Stiftungsfest:

Ehe die Fidelitas steigt, woll'n wir noch der Männer un-serer Frauen in Plötzensee gedenken und einige Ansichts-postkarten loslassen laut § 3 unserer Statuten."

Sind sie dann entlassen, singen sie wohl:

Ja, in Hamburg bin ich gewesen,In Sammet und in Seide gehüllt.Meinen Namen dürft' ich nicht nennen,Denn ich war ja ein Mädchen für Geld.

Ach Mutter, ach herzliebste Mutter,Verstoß' nicht dein unglücklich Kind!Unterm Herzen hast einst mich getragen,Für das Gute, da war ich zu blind.

Und schließlich sagen die armen Verwandten, wenn sie diereiche Tochter ihres Onkels besuchen:

Weeß Jott, Lilli, bei dir ist's dufter als in ,Tegel'!"

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Zille selbst erzählt von manchem, der wegen irgendeinerBauferei vor dem Kriege nach Plötzensee mußte:

Im Krieg machte ich auch manchmal meine Bunde durch

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