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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Wenn man sie jedoch sehr mit Abgaben bedrohte, erklärtendie Mächen sich fürSelbsthilfe":

Wenn se uns ooch noch sollten eene neue Steier uff-knallen, weeß Jott, Olja, ick passe da wer ick lieber wiederanständig!"

War die Zeit der Liebe vorbei war Lude gestorben,dann machten sie seine Kleidung wieder zu Geld und brachtensie zum Leihhaus, wenigstens so lange, bis sich ein andererBräutigam dafür fand:

Fünf Mark auf die Hose, Fräulein, ick denke Ihr Bräu-tigam is tot?"

Is er auch. Ich habe se ihm aber nich mitgegeben!"

Wenn aber ihre Zeit vorbei war, wenn die vergänglicheSchönheit abgefallen war, dann dachten sie an Abfindungund an eine gute Brotstelle, -wie dieSchokoladen-Toni".

I mein Schwärm is'--------wenn mir mein Jraf eene

Damentoalette in een pickfeinet Bestaurant pachten täte,dann hat man doch immer noch Anschluß an die nobleWelt!"

Daß ihr Lebenswandel nicht nur eitel Sonne und Wonnewar, mußten sie meistens schon früh erfahren. Zu Weih-nachten, wenn andere Menschen ihrem eigenen Gefallenleben dürfen, wenn die jungen Mädchen in der Familie ge-hütet und gehätschelt werden, dann müssen sie, trotz Kälteund NässeGeld verdienen". Und wenn es ihnen nicht glückt,recht viel zu erwischen, dann werden sie in der Familie ihrerKuppelmutter barsch angeschrien:

Zehn Em uff den Heiligenabend! Det ihr eich nichschämt! Aber wart' man, ick bringe euch noch in die Für-sorgeerziehung!"

Sehr zärtlich sind ja die Kupplerinnen und Mädchenhüte-rinnen nicht immer. Und da stehen dann die Schäfchen aufder Straße und bitten:

Frau Müller, machen Se uff, 's iskalt, et regnet, 's is nischtmehr los wir frier'n"

Trotzdem verstehen die Mädchenhüterinnen immer wieder

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