die Männer bald erfahren, wo sie vorher war und hätten nach-gefragt: Dann wäre sie von Berlin aus verpfiffen worden.
Und wenn sie nicht zurückgenommen hätte, wäre sieschüeßlich totgeschlagen worden. —"
Zu diesen Kreisen gehörten auch Gestalten wie die dickeFischern, von der Zille erzählte:
„Die dicke Fischern war wieder mal wegen Stubenkuppeleinach Moabit geladen. Die Nacht vorher hatte sie noch inMännerkleidung bei einem Herrenabend des Axtistenklub R.verbracht und kam ,geladen'.
Mit Schürze und Umschlagetuch — nicht, wie man sie sonstkennt, mit großem Hut, Zigarette und Bulldogge, wenn sievormittags von den von ihr einquartierten Mädchen dieTagesmiele einkassiert oder abends neue Schäfchen an denStraßenecken ausstellt, mit den ermunternden Worten:
,llier bleibst du stehn, olle Kuh, bis dir eener anquatscht'— einfach gekleidet kam sie vor die Schranken. Sie war .ge-laden'; .heile besorje icks die Schwarzen!'
.Angeklagte, haben Sie noch etwas zu erwidern?'
.Hoher Herr Gerichtshof, ick will nich lange mäckern,aber es hat so mancher Assessor und Referendar bei meineMeechens gepennt. Wenn se aber den Trauermantel umhab'n,dann kenn se een markier'n, der die Gefühle verbietet. Darumbitte ick den hohen Gerichtshof um mildernde Umschläge!'
Nüchtern, ohne Umschläge — aber .geladen' kam dieFischern erst nach drei Tagen in ihre häusliche Arena."
Wenn diese Menschen alle recht gemütlich beisammen-sitzen, dann reden sie auch von den Künstlern, die besondersgern Zilletypen darstellen und meinen:
„Wenn man so in die Kintöppe seht, wie se sich hab'n,
— die Lotte Werkmeister, die Cläre Waldoff, die Söneland
— der lange Westermeier, un' der schlaksige Lambert Paulsen
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