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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
141
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Er steht nicht kühl beobachtend beiseite. Er lebt mit undsieht wie Schicksale sich erfüllen. Ihm ist wirklich nichtsMenschliches fremd. Er glaubt nicht an Schuld. Er sieht nurSchwächen Zustände, er sieht eben Schicksale.

An anderer Stelle sagte ich schon, daß Zille sich alsKnecht des Kapitals fühlt und nur darum imstande sei,so unerhört echt und lebendig das Leben seiner Menschenwiederzugeben die sich ja auch als verknechtet fühlenund nicht wissen, daß jeder sich befreien kann . . .

Dies Wort vom Knecht des Kapitals gilt für vieles, was erschuf.

Er lebt in seinen Objekten. Mag das ein alter Stiefel,mag es ein Kind oder ein armes verlumptes Wesen sein: erlebt in dem, was er zeichnet. Er bringt seine Werke da-durch zu diesem unerhörten Leben, das alle seine Werke,selbst die geringste Skizze erfüllt.

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