Er steht nicht kühl beobachtend beiseite. Er lebt mit undsieht wie Schicksale sich erfüllen. Ihm ist wirklich nichtsMenschliches fremd. Er glaubt nicht an Schuld. Er sieht nurSchwächen — Zustände, er sieht eben Schicksale.
An anderer Stelle sagte ich schon, daß Zille sich alsKnecht des Kapitals fühlt — und nur darum imstande sei,so unerhört echt und lebendig das Leben seiner Menschenwiederzugeben — die sich ja auch als verknechtet fühlenund nicht wissen, daß jeder sich befreien kann . . .
Dies Wort vom Knecht des Kapitals gilt für vieles, was erschuf.
Er lebt in seinen Objekten. Mag das ein alter Stiefel,mag es ein Kind oder ein armes verlumptes Wesen sein: erlebt — in dem, was er zeichnet. Er bringt seine Werke da-durch zu diesem unerhörten Leben, das alle seine Werke,selbst die geringste Skizze erfüllt.
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