und reichen ihm Postkarten, ja selbst feuchte Bierfilze, Notiz-blätter und auch Papierfetzen hin, die sonst zu geheimenZwecken gebraucht werden. Unentwegt muß er unterschreiben.Immer wieder strecken sich ihre bittenden Hände hin undverlangen geinen Namenszug. Er, der schon schwach undmüde auf seinem Stuhl lehnt, muß stundenlang seinenNamen malen und malen . . . Immer wieder halten sie ihm
30. „ Annekili, Aniiekin, drück doch mal, drück doch malaufsKnöppkin!"Studie aus einem „Ballsalon".
Nach dem Original.
Papierwische hin. Und wenn seine Freunde die unvernünftigBittenden abweisen wollen und schreien: „Nun ist's genug!"Dann nimmt er immer wieder seinen Bleistift und schreibtgeduldig: Heinrich Zille...
Die Kapelle spielt brausend den Rixdorfer:
„Uff den Sonntag freu ick mir !"
Und dann: „Im Grunewald, im Grunewald is Holzauktion".Und: „Durch Berlin fließt immer noch die Spreel"
6 Ostwald, Das Zillebuch.