mit Strippe' kredenzt erhalten hatte, fuhr er hochbefriedigtins Schloß zurück."
In der Wintertanzzeit 192/i—-1925 wurde dann im Großen
Schauspielhaus der ,Hofball bei Zille' veranstaltet. Ein kleines
Stück von Hans Brennert unter gleichem Namen brachte sehr
hübsch und 'eindringlich einen Teil vom Zillemilljöh und
von Zillegestalten auf die Bühne. Die Dekoration gab ein
. echtes Stück Alt-Berlin wieder. Die Szenenbeschreibung sei
deshalb hier nach dem Entwurf von Brennert mitgeteilt:
Hof im „Gelben Anton" in Berlin 0.
Bechts und links: Seitenflügel mit Eingängen zum
Hintertreppenhaus.
Hintergrund: Hofseite des Vorderhauses mit Hausflur
zur Straße.
Stallung. Müllkasten. Retirade.
Fenster mit Wäsche und Blumenkasten.
Über den rechten Seitenflügel sieht eine benachbarte Fabrik.
Rohgezimmertes Podium für die Musikkapelle mit altem
Klavier.Girlanden mit Lampions quer über den Hof von Flurfenster
zu Flurfenster.
Bierausschank in improvisierter Bude an der einen Hofseite.
(Siehe Bild Nr. 2 k und 2 5.)
Um einen kleinen Überblick über die eigenartigen Personen
des Stückes zu haben, möge auch das Personenverzeichnis
folgen:
MatrosenkarlRosenfrieda| Pyjamaj uleRadieschenPinselheinrichSchrammelfredyBollen justeHoniglene
Mieter im „Gelben Anton"