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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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ßett mein Ruhe- und mein Sorgenlager. Da mein Arbeits-schxank mit der Klappe, an der ich zeichne und tusche. DieStaffelei und der Kleiderschrank und der kleine Schrankmit den Andenken und den Photos von heben Freunden.Ja, ja Wieviel sind davon nicht mehr lebend zu seh'n . . .Und denn da hinten meine kleinen Freunde, meine Vögel-chen!

Ja, ja, seid man stille! Ich denke an euch!"

Er geht hin zu ihnen und klopft mit dem Finger an dieStäbe der Vogelbauer.

Und dann weist er auf die Tür zum Nebenzimmer:

Da Hegen meine Bücher und meine Mappen und sonstmancherlei. Und dann ist noch 'ne Küche da und einZimmer für meinen Sohn und meine Schwiegertochter.

Det is nu meine Grunewaldvilla!"

Und nun erzählte er, wie seiner Schwiegertochter in denbenachbarten Geschäften ganz unerhörte Preise abgefordertwurden nach seinem siebzigsten Geburtstag.

Die Geschäftsleute sagten: ,Na, Professor Zille is dochjetzt 'n reicher Mann! Der hat doch mindestens Hundert-tausende verdient. Der hat doch 'ne Villa im Grunewaldund duht doch bloß so, als wenn er hier wohnen muß. Derkann doch zahlen! Der duht bloß so, als ob er noch nischthat!'

Meine Schwiegertochter mußte in eine andere Gegend zumEinkaufen gehen, wo sie keiner kannte!"

Unzählige Bettelbriefe kamen, als sie von mir soviel inden Zeitungen schrieben.

Manche schrieben ganz frech, ich sollte ihnen ein kleinesKapital stiften zu einer neuen Existenz, zu einem kleinenLaden.

Andere wollten Geld haben für eine kleine Badereise. Siemöchten sich doch auch mal ein Stück Welt anseh'n.

Ich schrieb ihnen zurück:

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