,Aber in de Akademie sind Se doch, Herr Zille! Det weeßick doch. Een Schwager von mir is doch ooch da! Der freutsich immer so über Ihre Bilder!'
Ich sah sie erstaunt an: ,Kennt er sie denn?'
„Ja, er kennt sie alle.'
,Ein Schwager von Ihnen? Wer ist denn das? Was ist erdenn? Ist er Dichter?'
,Nee' —
.Macht er laut? (d. h. ist er Musiker?)'
,Na — er is doch Heizer in de Akademie!'"
„Da habe ich in dem Zimmer nebenan ganze PackenStudien-Blätter und Mappen. Die wollte ich eigentlich malalle in den Ofen schieben. Was soll der ganze Kram in derWelt, wenn ich nicht mehr bin? . . . Das hörte auch meineAufwartefrau und bat:
,Och nee — machen Se doch det nich. Jeben Sie mir wat!Und wenn't bloß 'n paar Zettel mit so 'n paar Kinderkensoder Frauen sind — ick würde mir det zu jerne an de Wandhängen!'"
Ein kleines Geschäftsmädchen brachte Zille ein Paket.Sie bekam ihr Trinkgeld, druckste aber eine Weile und batdann zögernd, ob sie nicht Heber „ne kleene Zeichnungkriejen könnte."
„Ja, aber Kind," erwiderte Zille, „was soll ich Ihnen denngeben? Das ist nicht so leicht ' ich werde ohnehin schonso geplündert!"
„Ach," meinte sie, „wenn't ooch janz wat Rüdijes is, ick'
freu mir darüber!"
*
Ein andermal erzählte Zille:
„Einmal schrieb ein Konditor aus Chemnitz an mich, erhätte meine Bücher gekauft — und ob denn das wirklichso schlimm wäre mit der Not in Berlin. Ich möchte ihm doch
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