sagte, nickte der Schofför und sah mir so komisch prüfendan, daß mir ordentlich bange wurde.
Und als wir dann durch den Tiergarten kamen, da stoppteer'n bißchen.
Nanu, denke ich, was soll das werden?
Da dreht er sich um und fragt lächelnd:
,Sie sind doch Zille, der Maler Zille?'
Ich mußte nun ,Ja' sagen.
,Na, ick habe Sie doch jleich erkannt — nach den Bil-dern in der Zeitung. Haben Sie't eilig?'
,Das gerade nicht', antwortete ich. ,Aber ich muß fah-ren, weil meine Beine mich nicht mehr so weit tragen.'
,Woll'n Sie nich noch'n bißken spazieren fahren? Ickstelle de Uhr ab. Sie kommen doch jewiß nich mehr villean de frische Luft! . . Un for Zillen hab' ick immernbißken Zeit!'
Und er fuhr mich raus bis Spandau und dann wieder nachHause — So richtig durch die schöne Luft ..."
„Ein anderer Schofför hatte mich auch mal nach Hausegefahren. Als ich nach der Taxe sah, war die Uhr nichteingestellt.
Ich fragte: ,Ja, was habe ich Ihnen denn für die Fahrtzu zahlen?
,Nischt. Herr Zille, nischt!' sagte er lächelnd.
,Was denn?'
,Na — Sie sind doch Meester Zille! Ick habe doch zuHause alle Bücher von Ihnen. Und da müssen Sie mir schonmal das Vergnügen machen . . .'
Was sollte ich tun? Ich konnte ihm nur die Hand
schütteln."
*
„Als die Vorwahlen zur Wahl, des ersten deutschen Reichs-präsidenten waren (und die Wahl fiel auf Fritz Ebert), saßich mit am Wahltisch, in einer kleinen Kneipe,, als Beisitzer.
kk