2. Der Unterricht in der biblischen Geschichte.
2. Der Unterricht in der biblischen Geschichte.
a. Dispositionen,aa. Unterstufe.
I. Grundlegung zur Betrachtung der neuen Geschichte. (Dieselbe
hat meistens zwischen der letzteren und den früher betrach-teten Geschichten den Zusammenhang herzustellen; aufser-dem giebt man hier, wo es nötig wird, eine einfache erd-kundliche Grundlage oder etwa eine kurze, leicht fafslicheBelehrung über eigentümliche Sitten und Gebräuche.)
II. Betrachtung der neuen Geschichte.
1. Vorerzählen der ganzen Geschichte seitens des Lehrers.(Dasselbe geschieht durchaus anschaulich und ausmalend. DieErzählung wird möglichst einfach und kindlich, z. B. in derWeise Wiedemanns, gegeben; bezüglich der Hauptaussprüchemag sie sich etwas mehr dem Bibelworte nähern. Bei derAusmalung wird auf das biblische Bild (empfohlen mögen seindie in Wiegands Verlag, Leipzig, erschienenen) Kücksicht ge-nommen.)
2. Vorzeigen des entsprechenden biblischen Bildes.(Es ist alles das hervorzuheben, was zum Verständnisse derGeschichte beitragen kann. Nach dem Vorzeigen und Be-sprechen wird das Bild entfernt.)
3. Abschnittweises Vorerzählen und Entwickeln desInhaltes. (Jeder Abschnitt wird in einfacher, das kindlicheGemüt anregender Weise nach dem abermaligen Erzählen durch-sprechen und die Geschichte in kurzen Sätzen, auf welche dieEntwicklungsfragen des Lehrers hinleiten, festgestellt. Nachder Durchsprechung wird jeder Abschnitt nacherzählt.)
III. Nacherzählen der ganzen Geschichte seitens der Schüler.
(Dieses Nacherzählen bildet die Zusammenfassung der ein-zelnen Abschnitte und geschieht unter Benutzung des in derGrundlegung herangezogenen Stoffes. — Eine Sammlung vonbiblischen Geschichten befindet sich auf dieser Stufe nichtin der Hand der Kinder.)
bb. Mittelstufe.
I. Grundlegung (geschichtliche, erdkundliche etc. — ausgiebiger Ge-
brauch der Karte).
II. Betrachtung der neuen Geschichte.
1. Vorerzählen der ganzen Geschichte seitens des Lehrers.(Die Form derselben schliefst sich an das Bibelwort an, ohne
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