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Kurzgefasste Methodik des Volksschulunterrichtes in Dispositionen und Lehrproben
Entstehung
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Dispositionen und Lehrproben.

1. Der Unterricht im allgemeinen.

Disposition.

I. Die Vorbereitung zur Unterrichtsstunde inbezug auf

1. den Unterrichtsstoff (Der Lehrer nimmt bei der Feststel-lung desselben Rücksicht auf vier Punkte, auf den Unter-richtsplan, auf sich selbst, auf die Kinder und auf dieSchul Verhältnisse),

2. die Unterrichts weise (Bezüglich derselben wird in Rück-sicht zu ziehen sein, ob die gröfsere oder geringere Wichtig-keit des Stoffes verlangt, dafs er eingehend behandelt werdeoder nicht, und inwieweit für den ersten Fall die angegebeneZeit eine ausführliche Behandlung zuläfst. Dann ist fest-zustellen, wie die so in ihrem Umfange bestimmte Behand-lung sich allgemein methodisch zu gestalten hat, welchebesonderen Schwierigkeiten gerade dieser Stoff bietet, undwie dieselben zu beseitigen sind. Grofse Sorgfalt wird dieBeantwortung der Frage nach den Veranschaulichungs-mitteln beanspruchen. Keine Unterrichtsstunde darf begonnenwerden, bevor der Lehrer sich nicht die zu benutzenden Ver-anschaulichungsmittel genau angesehen hat).

IL Die Unterrichtsstunde selbst.

1. Die Einleitung. (In derselben knüpft der Lehrer an dievorangegangenen Stunden an, indem er wiederholt, was vondem betreffenden Lehrgegenstande den Kindern immer gegen-wärtig sein mufs, hauptsächlich aber das, was in der letztenUnterrichtsstunde neu behandelt worden ist. Die Einleitungbeantwortet also die Frage:Was ist behandelt worden?" DenÜbergang zur Behandlung des neu durchzunehmenden Stoffesbildet die Beantwortung der Frage:Was mufs nun behandeltwerden ?")

Krauee, Knrzgefal'ste Methodik etc. 1