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Versuch einer Theorie des Märchens
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Inhaltsverzeichnis. 203

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sammenhänge 116; Beispiele: Sneewittchen 116, Aschen-puttel 116, Der Froschkönig 116. Die Verse in den Märchen 117; ihre Funktion als Gedächtnisstützen 118. Die Verschlechterungdes Märchens bei der Nacherzählung 118. Die Auswahl derErzähler 119. Die Vergeßlichkeit der Erzähler 120. Mangelan Verständnis 121 : Beispiel: der verlorene und wiedergefundeneSchlüssel 121. Die Freude an Ausschmückung und Bereiche-"*" rung 122.

Achtes Kapitel ..................... 123

Literarische Quellen volkstümlicher Erzählungen 123. Dieromantische Theorie der Brüder Grimm 124. Die ZweifelAchims von Arnim 125. Die Grimmschen Märchen als Musterund Vorbilder 125.Das Volk produziert nicht, es reprodu-ziert" 126. Ein Experiment 127. Wie Kinder das Märchenvom Dornröschen erzählen 128. Einprägsame Motive 130. DasBild als Gedächtnisstütze 131. : I 1

Neuntes Kapitel .................... 131

Ein Märchen aus dem sechzehnten Jahrhundert und das ent-sprechende Grimmsche Märchen 131. Die Eindeutschung desitalienischen Märchens 134; grammatikalisches und wirklichesGeschlecht 134, ein bodenständiges deutsches Motiv 134. DasSneewittchen in Nordafrika 134; die Leichenbestattung durchdas Kamel 135, die Islamisierung durch Benützung einermohammedanischen Legende 137. Milderung oder Steigerungdes Abscheulichen 138; schlechte Mutter oder schlechte Stief-mutter 138, sich selber das Urteil sprechen 139. Der blvt-schänderische Vater in europäischen Märlein und in Märleinaus dem Fernen Osten 140; ein angeblich geschichtlichesFaktum 142. Die Bitte um den zweiten Streich 143. WilhelmGrimm als schlechter Märchenpfleger 144. Ein Zeugnis vonGoethe 144.

Zehntes Kapitel .................... 144

Die Theorien der Finnischen Schule 145. Volkstümliche Er-zählung und literarische Bearbeitung i46;)?tlerodots Meister-dieb 146, seine mittelalterlichen Bearbeitungen 147; der Po-lyphem-Mythos 148. Die Unhaltbarkeit der These von demVorrang der volkstümlichen Erzählung 149; die biblische Ge-schichte von dem keuschen Joseph 149. Der Einfluß neuerliterarischer Funde 150. Die Methoden der Literaturwissen- kschaft 151; Kaiser und Abt (Das Hirtenbüblein) 151. Dieangebliche Stabilität der volkstümlichen Erzählungen 153;Beispiele: Die beiden Wanderer 154, Kaiser und Abt (DasHirtenbüblein) 155. Andersons Beweisversuche 156.

Elftes Kapitel ..................... 157

Die These von der einheitlichen und harmonischen Grund- \form 157; die Zentral-Episode des Märleins von den BeidenWanderern 158; dielogische und ästhetische Einheit" 159- 'Krohns Einschränkungen 160. Die These von der Gebunden-heit der Motive 161; Beispiele: die zur Wahrheit werdendeLüge 162, der Dank für das heilende Lachen 163, der Streitum Wunschdinge 164, der Schiedsrichter als lachender Dritter164, die Verteilung eines Kadavers an Tiere 165, das Lebenim Ei 165. Nur noch eine Arbeitshypothese 166.

Zwölftes Kapitel...., ................ 166

Die Verbreitung durch den Volksmund 167. Eine mittel-alterliche Erzählung und ihre indische Quelle 168. Mittelalter-liche Parallelen zu der Rahmenerzählung von 1001 Nacht 169.Versuch einer Anwendung von Krohns Theorien 170. Auf der