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Versuch einer Theorie des Märchens
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Inhaltsverzeichnis.

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Erstes Kapitel ..................... 9

Der Stillstand in der Märchenforschung und sein Grund g.Die älteste Form der Erzählung: die Geschichte 10. Wahreund unwahre Geschichten 10. Geschehenes und Geschehendes II.Motive der Einfachen Form: Gemeinschaftsmotive 12. Wände- I*rung einer Geschichte oder selbständiges Entstehen? 13; Bei-spiele: Vertauschung der Kennzeichen 13, die Puppe im Bette 13,angebliche Unempfindlichkeit 14, das Testament des Ver-storbenen 14, die betrogenen Bettler 14. Schwierigkeiten derEntscheidung 15; Beispiele: die Ermordung des Baumeisters 15,der Becher des ägyptischen Joseph 15. Die Rache des ver-schnittenen Sklaven 16. Die Polyphem-Geschichte 17. DieMärlein von dem Meisterdiebe 17. Hängens spielen 18. DieWolfskinder 19. Rotkäppchen 19. Kaiser Karl und dieSchlange 20. Das Unglaubliche in der Geschichte 21; Beispiele :Verwandlung von Menschen in Tiere 22, übernatürliche Orts-veränderung 23. Die Sage 24.

Zweites Kapitel .................... 24

Das Apophthegma 24. Das Apophthcgma als Kritik einer An-schauung 25. Die Botschaft ins Jenseits 26; Märlein von derBotschaft ins Jenseits 27. Das Märlein als Exempel 28. Mär-lein und Schwank 29. Das redende Tier 29. Kein Spott über *Märchenmotive 30; Beispiele: der Verwandlungskampf 30, dieauf der Flucht ausgeworfenen Dinge 31. Die höhere und die Aniedrige Volksschicht 31. Wahnmotive und Wundermotive 32^Übergänge zwischen ihnen 33 ; Beispiele: der redende Speichel 33,die auf der Flucht ausgeworfenen Dinge 34. Zweifelhafte Zu-sammenhänge 34; Beispiel: die redenden Leichenteile 34. DieErklärung von Motiven aus dem Traume 35; Beispiel: die aufder Flucht ausgeworfenen Dinge 35. Die Wurzeln des Traums 36.Die Fragen des Vetäla 37. Demosthenes und das alte Weib 37.

Drittes Kapitel ......... ., .......... 37

Lösung eines Problems durch eine Erzählung ij, Beispieleaitiologischer Erzählungen 38.-'Natursage und Mythologie 39;Beispiele aus dem klassischen Altertum 39, aus der indischenMythologie 39, aus G. P. Valeriani 40, andere Schöpfungs-geschichten usw. 41. Erklärung von Eigenschaften der Tiere 41.Legende und Natursage: das Spinnennetz vor der Höhle 42,Saat und Ernte an demselben Tage 42. Die biblische Erzählungvon dem Sündenfalle 43; J. G. Frazer's Versuch, sie durchNegersagen zu erklären 43. Eine griechische Natursage 46.J Die griechische Sage und die Negersagen 47. Unechtheit derafrikanischen Natursagen 48. Ernsthafte oder Scherzerzäh-lung ? 49. Die Natursage und das Märchen 50. Die Grenzenfür die Wanderung der Natursagen 51.

Viertes Kapitel .................... 52

Mythos und Mythologie 52. Die Zubereitung der Mythen 53.Das Wunder 54. Mythenmotive 54. Mythenmotive und Märchen- \£>motive 55. Übergang griechischer Mythen in die christlicheLegende 56. Die Gottheit und das Märchen 56. Kein Märchenbei den alten Griechen und Römern 57. Amor und Psyche 57.Das Märchen als Kind des Mythos 58. Die Edda 59. Das \j Gilgamcä-Epos 59. Angebliche altägyptische Märchen 60.

14 Prager Deutsche Studien, Heft 45.