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um noch heute die Heimat zu erreichen. Langsamfuhr ich bei sonnigem Herbstwetter in das romantische,vielgewundene Vesdrethal hinein. Hier und dort schauenvon den bewaldeten Höhen zur Seite des Flussesstolze Schlösser leuchtend ins Thal. Die Eisenbahnzieht sich zumeist neben der schönen Strasse dahinund schiesst in kühnem Sprunge über Wall undViaduct von Tunnel zu Tunnel. Diese Bahn isteine der ersten, die in Belgien gebaut wurden, in-folge des bergigen Geländes und bei dem damaligenStande der Technik wohl ohne Frage auch die teuersteAnlage ihrer Art im ganzen Lande.
Einige Kilometer östlich von Lüttich liegt Chaud-fontaine. ein kleiner, vielbesuchter Badeort mit reizen-der Umgebung. Durch mehrere unbedeutende Ort-schaften ging die Fahrt weiter an derVesdre entlang nachPepinster, einem kleinen Städtchen mit 2500 Ein-wohnern, welches nach dem fränkischen MajordomusPipin so benannt ist. Hier zweigt eine Strasse ab,die nach dem berühmten Badeorte Spa und in dashochroniantisehe Thal der Amblöve führt, welchesich als eines der schönsten im belgischen Berglandeschon früher kennen gelernt hatte.
Nach einer Viertelstunde war die 53 000 Ein-wohner zählende Industriestadt Verviers erreicht.Luter anderm werden dort, alljährlich etwa 400 000Stück Tuch fertig gestellt. An Sehenswürdigkeitenist in Verviers nennenswertes nicht zu verzeichnen,dagegen giobt es allenthalben treffliche deutsche Biere,von denen der etwas bissige Wirt im Hotel Conti-nental, wo ich auch heute wieder einige Stunden infideler Gesellschaft verbrachte, eines der besten verzapft.
Etwa 8 km östlich von Verviers liegt Dolhain,eine freundliche Ortschaft in höchst, malerischer Lageauf der Stelle, wo früher die Unterstadt der in den
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