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Kriegen der Holländer und Spanier verwüsteten undvon Ludwig XIV. im Jahre 1675 gänzlich zerstörtenResidenz des Herzogtums Limburg stand. Auf derHöhe am rechten Ufer der Vesdre liegt der heutebedeutungslose Rest der Residenzstadt Limburg mitden armseligen Ruinen des Schlosses Limburg, indessen Mauern Vorfahren der deutschen KaiserHeinrich VII. und Karl IV. ihren Stammsitz hatten.Auf steiler Felsenburg thront hoch oben die alteG-eorgskirche mit vielbesuchter Krypta; weiter rechtsvon Limburg fesselt den Blick das neue, prächtigeSchloss der Familie d’Andrimont.
Von .Dolhain führen zwei Strassen über dieGrenze nach Eupen; vorzuziehen ist diejenige, welchedem Vesdrethale folgt nicht allein deshalb, weil sieganz eben ist und grössere Reize landschaftlicherSchönheit bietet, sondern auch wegen des für den Radlernur einige Minuten bedeutenden Abstechers nach derüberaus schön gelegenen Thalsperre. Barrage de laGileppe, Dieses grossa.rtige Werk, welches Dolhainund Verviers mit kalkfreiem Wasser versorgt, wurdeals eines der bedeutendsten derartigen Projekte aufdem Kontinent 1869 in Angriff genommen und bis1878 mit einem Kostenaufwand von fünf MillionenFrancs zu Ende geführt. Die 285 m lange undauf der Thalsohle 66 m dicke Absperrmauer trägtauf ihrer Höhe in der Mitte das belgische Wappen-tier, einen gewaltigen sitzenden Löwen, der aus 248Sandsteinblöcken zusammengesetzt und lö‘/ 2 m hochist. Das durch die Aufstauung des GileppeÜüsschensentstandene Becken fasst mehr als 12 1 / 4 MillionenKubikmeter Wasser.
Kaum 15 Minuten dauert die Fahrt von derGileppe zurück zur Landstrasse und auf dieser zurbelgisch-deutschen Grenze. Am belgischen Zollamte