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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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Mit einerPolizeinummer" sind die Londoner Riideraber trotz dieses Verkehrs bis heute noch nicht-bedacht worden.

Besonders zweckmässig ist die Benutzung desBades zu Austliigen in die ganze Eisenbahnstundenweit entfernten Vororte, zu Spazierfahrten durch dieäusseren Strassenziige und die grossartigen Parks.Von London fuhr ich nach mehrtägigem Aufenthalte,von meinem Hotel am Holborn-Viaduct in der Cityzu Bade über die Themse nach der Vorstadt Green-wich undunter dem über die Kuppel der dor-tigen Sternwarte laufenden O-Meridian durch 1 " nachCanterburv. Mehrere Kreuz- und (^uerziige schlossen-sich dieser Tour an. und dann gmgs nach Doverhinunter ans Meer.

Die Landstrassen sind in Süd-England sehr breitund durchweg gut gepilegt, dagegen entbehren siefast alle des schattenspendenden Baumschmuckes.Das Gelände ist, soweit ich England kennen gelernthabe, überall sein' wellig. Ln Norden und im Südenvon London hatte ich Steigungen zu bewältigen, diemir recht unangenehm wurden, zumal die Gegendfür das Auge absolut nichts Fesselndes bietet. Un-absehbare Getreidefelder wechseln allenthalben mitausgedehnten Wiesen. Hier und da wird die Ein-förmigkeit durch spärliche Streifen Waldes, unschein-bare Dörfer und mächtige Schlote umfangreicherFabrikanlagen unterbrochen.

Eiir Badlerfreuden ist ganz Süd-England einsehr undankbares Feld. Der deutsche Radfahrerwird sich übrigens daselbst schon deshalb nichtheimisch fühlen, weil deutsche Kost, deutsches .Bierund deutscher Wein ihm fehlen. I )ie englischenBiere Stout, Porter. Ale, Pale-Ale und wie sie alleheissen, haben mir wenig zugesagt; der Wein ist