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Wohl zwang der Mensch die Erde in sein Joch,
Du aber bist die Grenze seines Strebens.
Er nennt sich stolz den mächt’gen Herrn der Welt,Doch sieht an dir er seine Macht zerschellen.
Du spottest sein, und wenn es dir gefällt,
Begräbst du ihn im Gischte deiner Wellen.
Er sandte Flotten ohne Zahl hinaus,
Im grimmen Kampfe sich mit dir zn messen.
Wo sind geblieben sie? Im SturmgebrausSind sie verweht, versunken und vergessen.
Du aber wogest fort! Es grub die Zeitln deine Azurstirne keine Falten;
Wie Gott dich anfangs schuf, so wogst du heut',
So wird in Ewigkeit er dich erhalten.
Ob wilde Stürme — peitschend deine Flut —
Am eisumstarrten Pole dich umtosen,
Ob in des milden Südens Sommerglut
Balsam’sche Lüfte linde mit dir kosen —
Du bleibst dir gleich! Erhaben, mächtig, gross,
Abbild der Ewigkeit, der Schöpfung Krone —
So wallest du, — unendlich, bodenlos,
Unwandelbar von Zon' zn Zone.
Weiter ging die Blitzfahrt aut' dein Sande bisplötzlich, einige Kilometer vor Scheveningen, derStrand seine Tragfähigkeit verlor. Die glatte Sand-bank, auf der ich mehr als 10 km zurückgelegthatte, wird von zahlreichen Abflussadern durchzogen, diedas Wasser, welches sich während der Flut in demhöher gelegenen Teile des Strandes im Sande an-sammelt, dem Meere wieder zuführen. DieseAbttusskanäle, die in der Kegei nur einige Centi-meter tief und */ 2 — 1 111 breit sind, hatte ich mitdem Kade bis jetzt immer im Fluge durchfahren,es machte mir sogar Freude, wenn der dadurcherzeugte Sprühregen in weitem Bogen aut michherabrieselte. Etwa 3 km nördlich von Scheveningenträgt der Strand das Rad nur noch stellenweise, undmehrere Male musste ich deshalb absteigen und zuFusse gehen.